Gemeinsame Erklärung des VHD und des VGD zum Schulfach Geschichte

8 Gedanken zu „Gemeinsame Erklärung des VHD und des VGD zum Schulfach Geschichte“

  1. Den Begriff der “wirren Opfer­rolle” finde ich unpassend, und “sin­n­frei” sind die Skan­dal­isierun­gen auch nicht.

    Selb­stver­ständlich hat­te ich nicht erwartet, dass Sie diese Post­ings ungekürzt ste­hen­lassen. Sie soll­ten aber auch die “Ser­vice-Leis­tung” nicht verken­nen, die in diesen Post­ings liegt: Denn ich lief­ere den Betrof­fe­nen damit Vor­wände, sich über mich aufzure­gen; ern­sthafte Argu­mente haben sie ja nicht. Es sind sozusagen Sozialleis­tun­gen für argu­men­ta­tiv Mit­tel­lose.

    Das wirk­lich Bedrohliche für die Betrof­fe­nen sind ja nicht schmähende Anwürfe, son­dern sach­liche Schilderun­gen der Demokratie‑, Rechts- und Qual­itäts­de­fizite (und der daraus resul­tieren­den Fol­gen). Wenn der­art autoritär mit Ander­s­denk­enden umge­sprun­gen wird, zeigt das ja, wie sehr man ger­ade die sach­liche Diskus­sion fürchtet. Was ist schon von Uni-Ange­höri­gen zu hal­ten, die jede Diskus­sion fliehen müssen wie der Teufel das Wei­h­wass­er?

    Ich weiß es dur­chaus zu würdi­gen, dass Sie in Ihrem Blog Raum für Kri­tik schaf­fen. Den­noch kann das nur der Anfang ein­er neuen Kul­tur der Sach­lichkeit und des Dialogs sein. Ins­ge­samt ver­hält sich das Lehramt extrem schw­er­fäl­lig bei Debat­ten­wün­schen; man hat eben einen autoritären Beruf und schlechte Argu­mente.

    Ein biss­chen erin­nert Ihre Fakultät (in eini­gen Aspek­ten) dur­chaus an die SED in der Spät­phase: Müh­sam muss um jeden Dia­log gerun­gen wer­den, und immer wieder gibt es Rück­fälle in Bas­ta-Poli­tik, miss­brauchte Tra­di­tio­nen und Unsach­lichkeit (“Gack­er­huhn-Stal­in­is­mus”). Inter­net­fähig und post­mod­ern sind Sie in DIESEN Punk­ten abso­lut nicht, weil Sie sich selb­st stets voraus­set­zen…

    Ele­na oder Mar­got — das ist hier die Frage…

    [Kom­men­tar zum Kom­men­tar: Das obige dis­qual­i­fiziert sich wohl hin­re­ichend selb­st. A.K.]

  2. Das stimmt. Aber wenn jed­er Diskurs ver­weigert wird, wenn Intellek­tuelle krim­i­nal­isiert wer­den,

    [Rest gelöscht: Sie wer­den den Blog meines Arbeits­bere­ichs nicht nutzen kön­nen, für diese sin­n­freien Skan­dal­isierun­gen. Wed­er hat irgend­je­mand in meinem Arbeits­bere­ich Sie “krim­i­nal­isiert” (das haben Sie mit Belei­di­gun­gen am ehesten schon selb­st getan; da müssen aber die von Ihnen Belei­digten reagieren), noch werde ich Ihren wirren The­sen hier Raum geben. Vernün­ftiger Diskurs, ja. Selb­stin­sze­nierung in ein­er wirren Opfer­rolle als Recht­fer­ti­gung für Belei­di­gun­gen und Ver­schöwrungs­the­o­rien, nein, schon gar nicht hier auf diesem Blog. A.K.]

  3. Zu ein­er sach­lichen Diskus­sion gehört auch, über die Trau­ma­tisierun­gen zu sprechen, die mit einem Fach­mord nun ein­mal ver­bun­den sind. Wenn DAO sein im Kern autoritäres Wesen an der Pforte zur Hölle noch ein­mal allen zeigen will — bitte sehr — es würde der Wahrheits­find­ung dienen!

  4. Man kann nur hof­fen, dass eine Zer­störung des Fach­es Geschichte abgewen­det wer­den kann. Dazu gehört es auch, The­o­rie-Ele­mente richtig zu dosieren und einzuset­zen.

    Geschichte ist ein the­o­riefähiges, aber nicht in jedem Fall the­o­riepflichtiges Fach — ganz im Gegen­teil, eine Über­frach­tung mit hal­b­ver­standen­er Erken­nt­nis­the­o­rie ist eben­so über­flüs­sig wie schädlich. Man kann nicht die Philoso­phie ent­the­o­retisieren und gle­ichzeit­ig die Geschichte überthe­o­retisieren — das würde in den Schwachsinn führen (und tut es heute schon).Letzten Endes kann das Wesen der Geschichte (als Schul­fach) ohne­hin nur in ein­er har­mon­isierten Abstim­mung mit anderen Fäch­ern bes­timmt wer­den.

    Dreh- und Angelpunkt des geisti­gen Ver­falls [… wegen Belei­di­gun­gen gekürzt. Ich bitte drin­gend darum, bei sach­lich­er Argu­men­ta­tion zu bleiben. AK]

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