Neuerscheinung: Aufsatz zu interkulturellem Geschichtslernen

Kör­ber, Andreas (2018): “Tran­scul­tur­al his­to­ry edu­ca­tion and com­pe­tence. Emer­gence of a con­cept in Ger­man his­to­ry edu­ca­tion.” In: His­to­ry Edu­ca­tion Research Jour­nal (HERJ) 15 (2), pp. 101–116. DOI https://doi.org/10.18546/HERJ.15.2.09

Ger­ade erschienen im ersten Heft der unter neuem Namen gelauncht­en Zeitschrift “His­to­ry Edu­ca­tion Research Jour­nal” (früher Inter­na­tion­al Jour­nal of His­tor­i­cal Learn­ing Teach­ing and Research):

Kör­ber, Andreas (2018): “Tran­scul­tur­al his­to­ry edu­ca­tion and com­pe­tence. Emer­gence of a con­cept in Ger­man his­to­ry edu­ca­tion.” In: His­to­ry Edu­ca­tion Research Jour­nal (HERJ) 15 (2), pp. 101–116. DOI https://doi.org/10.18546/HERJ.15.2.09

Vorankündigung: Literatur zu Inklusivem Geschichtslernen

Kör­ber, Andreas (2019; in Vorb.): Inklu­sive Geschicht­skul­tur — Bes­tim­mungs­fak­toren und Ansprüche. In: Bet­ti­na Alavi, Sebas­t­ian Barsch, Christoph Küh­berg­er und Mar­tin Lücke (Hg.): Hand­buch Diver­sität im Geschicht­sun­ter­richt. Zugänge ein­er inklu­siv­en Geschichts­di­dak­tik. Frank­furt am Main: Wochen­schau Ver­lag.

von den Her­aus­ge­bern angenom­men wur­den für einen Sam­mel­band über Diver­sität im Geschicht­sler­nen fol­gende Beiträge:

  • Kör­ber, Andreas (2019; in Vorb.): Inklu­sive Geschicht­skul­tur — Bes­tim­mungs­fak­toren und Ansprüche. In: Bet­ti­na Alavi, Sebas­t­ian Barsch, Christoph Küh­berg­er und Mar­tin Lücke (Hg.): Hand­buch Diver­sität im Geschicht­sun­ter­richt. Zugänge ein­er inklu­siv­en Geschichts­di­dak­tik. Frank­furt am Main: Wochen­schau Ver­lag.
  • Bor­muth, Heike; Kör­ber, Andreas; Sei­dl, Patrizia; Witt, Dirk (2019; in Vorb.): Inklu­sive Diag­nos­tik. Ein Werkzeug zur Pla­nung inklu­siv­en (Geschichts-)Unterrichts. In: Bet­ti­na Alavi, Sebas­t­ian Barsch, Christoph Küh­berg­er und Mar­tin Lücke (Hg.): Hand­buch Diver­sität im Geschicht­sun­ter­richt. Zugänge ein­er inklu­siv­en Geschichts­di­dak­tik. Frank­furt am Main: Wochen­schau Ver­lag.
  • Kör­ber, Andreas; Sei­dl, Patrizia; Witt, Dirk; Bor­muth, Heike (2019; in Vorb.): Inklu­sives Geschicht­sler­nen via Scaf­fold­ing von Auf­gaben. In: Bet­ti­na Alavi, Sebas­t­ian Barsch, Christoph Küh­berg­er und Mar­tin Lücke (Hg.): Hand­buch Diver­sität im Geschicht­sun­ter­richt. Zugänge ein­er inklu­siv­en Geschichts­di­dak­tik. Frank­furt am Main: Wochen­schau Ver­lag.

Körber, Andreas: “Historical Thinking and Historical Competencies as Didactic Core Concepts”

Kör­ber, Andreas: “His­tor­i­cal Think­ing and His­tor­i­cal Com­pe­ten­cies as Didac­tic Core Con­cepts”. In: Bjerg, Helle; Kör­ber, Andreas; Lenz, Clau­dia; von Wrochem, Oliv­er (2014; Eds.): Teach­ing His­tor­i­cal Mem­o­ries in an Inter­cul­tur­al Per­spec­tive. Con­cepts and Meth­ods. Expe­ri­ences and Results from the TeacMem Project. Berlin: Metropol (Neuengam­mer Kol­lo­qui­en; 4); ISBN: 9783863311148, S. 69–96.

ger­ade erschienen:

Kör­ber, Andreas: “His­tor­i­cal Think­ing and His­tor­i­cal Com­pe­ten­cies as Didac­tic Core Con­cepts”. In: Bjerg, Helle; Kör­ber, Andreas; Lenz, Clau­dia; von Wrochem, Oliv­er (2014; Eds.): Teach­ing His­tor­i­cal Mem­o­ries in an Inter­cul­tur­al Per­spec­tive. Con­cepts and Meth­ods. Expe­ri­ences and Results from the TeacMem Project. Berlin: Metropol (Neuengam­mer Kol­lo­qui­en; 4); ISBN: 9783863311148, S. 69–96.

Abschlusskonferenz des TeacMem-Projekts zur Erinnerungskultur

Vom 19. bis 22. Novem­ber 2012 fand an der Uni­ver­sität Ham­burg und im Stu­dien­zen­trum der KZ-Gedenkstätte Neuengamme die Abschlusskon­ferenz des tri­na­tionalen Pro­jek­ts “TeacMem” statt.

Das Pro­jekt brachte — koor­diniert von Prof. Dr. Andreas Kör­ber — Forsch­er, Lehrerausbilder(innen), Lehrer(innen), Gedenkstät­ten- und Museumspädagog(inn)en sowie Studierende aus Däne­mark, Nor­we­gen und Deutsch­land zusam­men. In drei Seminaren/Konferenzen in Ham­burg-Neuengamme (2010), Kopen­hagen (2010) und Oslo (2012) erkun­de­ten sie die jew­eili­gen geteil­ten (“shared” und “divid­ed”) Erin­nerungskul­turen der Gast­ge­ber­län­der zum Zweit­en Weltkrieg und der gemein­samen Geschichte und erar­beit­eten Konzepte und Meth­o­d­en für die Inte­gra­tion dieses The­mengebits in die Lehrerbil­dung und den schulis­chen Geschicht­sun­ter­richt.

Auf der Abschlusskon­ferenz, zu der Lehrerausbilder(innen) und andere Multiplikatori(inn)en sowie Studierende aus allen drei Län­dern anreis­ten, präsen­tierte das Pro­jekt sowohl sein Vorge­hen als auch einige Ergeb­nisse. Als externe Gäste präsen­tierten Joke van der Leeuw-Roord, Direc­tor von EUROCLIO (dem europäis­chen Geschicht­slehrerver­band), Cecilie Feli­cia Stokholm Banke vom Dänis­chen Insti­tut für Inter­na­tionale Stu­di­en (DIIS) und Prof. Dr. Kristin Skin­stad van der Kooij vom Mas­ter­pro­gramm in Mul­ti­kul­tureller und Inter­na­tionaler Bil­dung des Oslo und Aker­shus Uni­ver­si­ty Col­lege zusät­zliche Aspek­te zum Gegen­stand und Kon­text des Pro­jek­ts sowie zu sein­er Eval­u­a­tion.

Die Kon­ferenz begann im Lichthof der Staats- und Uni­ver­sitäts­bib­lio­thek Carl von Ossi­et­zky  mit der Präsen­ta­tion des in Vor­bere­itung befind­lichen Buch­es “Teach­ing His­tor­i­cal Mem­o­ries in an Inter­cul­tur­al Per­spec­tive” (hgg. von Helle Bjerg, Andreas Kör­ber, Clau­dia Lenz und Oliv­er von Wrochem),welches Beiträge zu den Erfahrun­gen der Pro­jek­t­teil­nehmer in den drei inter­na­tionalen und inter­pro­fes­sionellen Begeg­nungssem­inaren sowie zu den Konzepten und Meth­o­d­en für Lehrer(innen)bildung und schulis­chen Geschicht­sun­ter­richt ver­sam­melt, aber auch solche, in welchen Mate­ri­alien zu beson­ders ertra­gre­ichen The­men­feldern präsen­tiert wer­den.

An diesem ersten Abend wurde auch auss­chnit­tweise eine Videodoku­men­ta­tion über die drei Pro­jek­t­sem­inare präsen­tiert, welche das “look and feel”, aber auch die Dynamik der Diskus­sio­nen und Lern­prozesse sicht­bar machte. Auf der Grund­lage dieses Video­ma­te­ri­als wird auch ein pädagoigis­ches Videokonzept entste­hen. Gefol­gt wurde diese Präsen­ta­tion vom Hauptvor­trag des Abends durch Cecilie Stokholm Banke über “Mem­o­ry Cul­ture as a Sub­ject of His­to­ry Didac­tics”.

Der zweite Tag bot den Teilnehmer(inn)en die Möglichkeit, die KZ-Gedenkstätte neuengamme ken­nen­zuler­nen, war aber vor allem der Präsen­ta­tion (und par­tiell dem Aus­pro­bieren) und der Diskus­sion von Aktiv­itäten und Meth­o­d­en des Pro­jek­ts gewid­met. neben ein­er Präsen­ta­tion der the­o­retis­chen Grund­la­gen des Pro­jek­ts im Kom­pe­tenz­mod­ell his­torischen Denkens nach “FUER Geschichts­be­wusst­sein” wur­den hier sowohl solche Meth­o­d­en vorgestellt, die der Ini­ti­ierung von Selb­stre­flex­ion und von Diskus­sion­sprozessen zu Beginn von Begeg­nungssem­inaren und in Pro­jek­ten dienen (Helle Bjerg und Katrine Vinther Scheibel), als auch solche, die die Re- und De-Kon­struk­tion von Erin­nerun­gen fördern (Clau­dia Lenz und Anne Tal­snes. dieser Aspekt stand auch im Zen­trum der Präsen­ta­tion eines Lehrpro­gramms zu Denkmälern an die Zer­störung des nor­wegis­chen Fis­cher­dorfs Telavag dort und im nahen Bergen, durch Jen­ny Heg­gvik und May Britt Wiel Haug­land, das eine Rei­he von instruk­tiv­en Fotos dieser Denkmäler enthält.

sowie solche für Aktiv­itäten im üblichen Klassen- oder Lern­grup­pen­ver­band (Har­ald Syse). darüber­hin­aus wur­den Konzepte und Mate­ri­alien für die The­ma­tisierung beson­ders ertra­gre­ich­er Prob­lemthe­men wie etwa die The­ma­tisierung von “Tätern” und die ambiva­len­ten Erin­nerun­gen im Zusam­men­hang mit der Ret­tungsak­tion der Weißen Busse präsen­tiert (Oliv­er von Wrochem; Ulrike Jensen).

Der dritte Tag war der Reflex­ion und Eval­u­a­tion gewid­met. Neben drei Studieren­den, die ihre Sicht auf Erfahrun­gen mit den Lern­prozessen aus einem der Begeg­nungssem­inare reflek­tierten, the­ma­tisierten Joke van der Leeuw-Roord von EUROCLIO und Kristin Skin­stad van der Kooij das Pro­jekt, seine Prämis­sen und Konzepte wie auch die Ergeb­nisse zum einen aus der Sicht des Geschicht­sler­nens zum Anderen aus der­jeni­gen der interkul­turellen Bil­dung. Bei­de Kom­men­ta­torin­nen würdigten den Beitrag des Pro­jek­ts zur Entwick­lung eines wichti­gen Feldes des Geschicht­sler­nens und emp­fahlen die Über­tra­gung sein­er Prinzip­i­en auf andere The­men der europäis­chen aber auch außereu­ropäis­chen Geschichte und Erin­nerung.

 

Vgl. auch

 

  • TeacMem Project Sponsors

    With the support of the COMENIUS programme of the European UnionWith the support of the COMENIUS programme of the European Union
    This project has been fund­ed with sup­port from the Euro­pean Com­mis­sion. This pub­li­ca­tion /communication reflects the views only of the author, and the Com­mis­sion can­not be held respon­si­ble for any use which may be made of the infor­ma­tion con­tained therein.Reg.-Nr.: 504689-LLP‑1–2009-1-DE-COMENIUS-CMP

 

Artikel zum Interkulturellen Geschichtsunterricht

Anfang des Jahres ist das “Klinkhardt Lexikon Erziehungswis­senschaft” (KLE) erschienen:

Horn, Klaus-Peter; Kem­nitz, Hei­de­marie; Marotz­ki, Win­fried; Sand­fuchs, Uwe (Hgg.; 2012): Klinkhardt Lexikon Erziehungswis­senschaft. 3 Bde.. Bad Heil­brunn: Klinkhardt (UTB 8468).

Darin ist auch ein Artikel über “interkul­turellen Geschicht­sun­ter­richt” aus mein­er Fed­er (Kör­ber 2012; S. 116) enthal­ten, der auf Grund der lan­gen Vor­bere­itungszeit (mehrere Jahre) die Weit­er­en­twick­lung des Konzepts der “interkul­turellen his­torischen Kom­pe­tenz” aus meinem Auf­satz Kör­ber 2010 nicht mehr auf­greifen kon­nte.

A.Körber

Lit­er­atur:

Vortrag zur Bedeutung des Themas Kreuzzüge für interkulturelles Geschichtslernen

Kör­ber, Andreas (17. 12. 2011): “Die Kreuz­züge – ein ergiebiges The­ma für interkul­turelles Geschicht­sler­nen?”. Vor­trag gehal­ten auf der Tagung “Kreuz­züge des Mit­te­lal­ters und der Neuzeit: Real­his­to­rie – Geschicht­skul­tur – Didak­tik.” an der Uni­ver­sität Hildesheim am 17.12.2011.

Kör­ber, Andreas (17. 12. 2011): “Die Kreuz­züge – ein ergiebiges The­ma für interkul­turelles Geschicht­sler­nen?”. Vor­trag gehal­ten auf der Tagung “Kreuz­züge des Mit­te­lal­ters und der Neuzeit: Real­his­to­rie – Geschicht­skul­tur – Didak­tik.” an der Uni­ver­sität Hildesheim am 17.12.2011.

Literaturhinweis: Publikationen zum Interkulturellen Geschichtslernen

Der Lan­desju­gen­dring Berlin teilt mit, dass aus dem Pro­jekt “Meine Deine Unsere Geschicht­eN” her­vorge­gan­gene Mate­ri­alien nun online und zur Bestel­lung bere­it­gestellt wur­den:

Eine Über­sicht…

 

Neuer Aufsatz zur Theorie Interkulturellen Geschichtslernens

Kör­ber, Andreas (2010): „The­o­retis­che Dimen­sio­nen des Interkul­turellen Geschicht­sler­nens.“ In: Ventzke, Mar­cus; Mebus, Sylvia; Schreiber, Wal­traud (Hgg.; 2010): Geschichte denken statt pauken in der Sekun­darstufe II. 20 Jahre nach der friedlichen Rev­o­lu­tion: Deutsche und europäis­che Per­spek­tiv­en im gym­nasialen Geschicht­sun­ter­richt. Rade­beul: Säch­sis­ches Bil­dungsin­sti­tut; S. 25–48. Der Band ist hier über PeDOCS ver­füg­bar: http://www.pedocs.de/frontdoor.php?source_opus=6540&la=de.

Liebe Kommiliton(inn)en,

nach einiger Verzögerung ist der fol­gende Band nun endlich auch physisch hier eingetrof­fen.

Ventzke, Mar­cus; Mebus, Sylvia; Schreiber, Wal­traud (Hgg.; 2010): Geschichte denken statt pauken in der Sekun­darstufe II. 20 Jahre nach der friedlichen Rev­o­lu­tion: Deutsche und europ­päis­che Per­spek­tiv­en im gym­nasialen Geschicht­sun­ter­richt. Rade­beul: Säch­sis­ches Bil­dungsin­sti­tut.

Darin befind­et sich mein Auf­satz

Kör­ber, Andreas (2010): „The­o­retis­che Dimen­sio­nen des Interkul­turellen Geschicht­sler­nens.“ S. 25–48,

in welchem ich ver­suche, das Konzept der his­torischen Sinnbil­dung aus der nar­ra­tivis­tis­chen Geschicht­she­o­rie auf das interkul­turelle Denken zu über­tra­gen und aus bei­dem eine neu fundierte Vorstel­lung interkul­tureller his­torisch­er Kom­pe­tenz zu entwick­eln.

Eine empirische Erkundung zum interkulturellen Geschichtslernen

Kör­ber, Andreas (2004): “Migrant(inn)en-Stimmen über Interkul­turelles Geschicht­sler­nen.” In: Alavi, Bet­ti­na; Henke-Bockschatz, Ger­hard (2004; Hgg.): Migra­tion und Fremd­ver­ste­hen. Geschicht­sun­ter­richt und Geschicht­skul­tur in der mul­ti­eth­nis­chen Gesellschaft. 1. Aufl.; Idstein: Schulz-Kirch­n­er (Schriften zur Geschichtsdidaktik;16); ISBN: 9783824803750; S. 207–214.

Im fol­gen­den Beitrag berichte und reflek­tiere ich über Ergeb­nisse ein­er nicht-repräsen­ta­tiv­en Erhe­bung von Ein­stel­lun­gen zum his­torischen Ler­nen unter Migranten, die ich in einem Ober­stufen-Kurs voirgenom­men habe.

Kör­ber, Andreas (2004): “Migrant(inn)en-Stimmen über Interkul­turelles Geschicht­sler­nen.” In: Alavi, Bet­ti­na; Henke-Bockschatz, Ger­hard (2004; Hgg.): Migra­tion und Fremd­ver­ste­hen. Geschicht­sun­ter­richt und Geschicht­skul­tur in der mul­ti­eth­nis­chen Gesellschaft. 1. Aufl.; Idstein: Schulz-Kirch­n­er (Schriften zur Geschichtsdidaktik;16); ISBN: 9783824803750; S. 207–214.