Vorankündigung

Kör­ber, Andreas; Mey­er-Hamme, Johannes; Houghton, Robert (2021 (i.V.)): Learn­ing to Think His­tor­i­cal­ly. Some The­o­ret­i­cal Chal­lenges when Play­ing the Cru­sades. In Robert Houghton (Ed.): Play­ing the Cru­sades. Abing­don: Rout­ledge (Engag­ing the Cru­sades, 5).

Kör­ber, Andreas; Mey­er-Hamme, Johannes; Houghton, Robert (2021 (i.V.)): Learn­ing to Think His­tor­i­cal­ly. Some The­o­ret­i­cal Chal­lenges when Play­ing the Cru­sades. In Robert Houghton (Ed.): Play­ing the Cru­sades. Abing­don: Rout­ledge (Engag­ing the Cru­sades, 5).

Teaching Staff Resource Center (TSRC) — Gemeinsames Lehrprojekt mit der Public History (Prof. Dr. Thorsten Logge) und der Landeszentrale für Politische Bildung.

Teaching Staff Resource Center (TSRC) für nicht-textuelle Geschichtssorten: Lehrprojekt

Das Pro­jekt zielt auf die Ein­rich­tung eines Teach­ing Staff Resource Cen­ter (TSRC) für die “Geschichtssorten” Muse­um, Denkmal, Film, Bild, Reen­act­ment und Führung.

Als “Geschichtssorten” wer­den dabei unter­schiedliche For­men his­torisch­er Nar­ra­tive unter Ein­bezug ihrer jew­eili­gen medi­alen und ggf. per­for­ma­tiv­en Her­vor­bringungs­be­din­gun­gen und ‑prozesse ange­sprochen.

Die im Pro­jek­tver­lauf erstell­ten, evaluierten, angepassten und im Kern­prak­tikum ange­wandten Han­dre­ichun­gen zur Erschließung von Geschichte im öffentlichen Raum an den Beispie­len Schlacht von Get­tys­burg und Schlacht bei Tan­nen­berg fördern das geschichts­di­dak­tis­che und fach­wis­senschaftliche Pro­fes­sion­swis­sen zur Analyse von Geschicht­srepräsen­ta­tio­nen in Hin­blick auf ihren Beitrag zum his­torischen Ler­nen. Als OER-Mate­ri­alien mit Beispie­len auf dem Ham­burg­er Bil­dungsserv­er und den Inter­net­seit­en der Lan­deszen­trale für poli­tis­che Bil­dung veröf­fentlicht, ste­hen die Arbeit­sergeb­nisse langfristig für die Ver­wen­dung u. a. in der Schule zur Ver­fü­gung. Das TSRC kann in Anschlusspro­jek­ten erweit­ert wer­den.

Das TSRC entste­ht in einem koop­er­a­tiv­en Lehrpro­jekt von Pub­lic His­to­ry (Prof. Dr. Thorsten Logge), Mit­te­lal­ter­lich­er Geschichte, Geschichts­di­dak­tik  (Prof. Dr. Andreas Kör­ber) und der Ham­burg­er Lan­deszen­trale für poli­tis­che Bil­dung (Dr. Sabine Bam­berg­er-Stem­mann).

Vgl. https://www.geschichte.uni-hamburg.de/arbeitsbereiche/public-history/personen/logge.html#8790747.

Unter­stützt wird es in ein­er Koop­er­a­tion durch Prof. Dr. Joan­na Woj­don von der Uni­ver­sität Wro­claw (Polen).

Das Pro­jekt wird gefördert durch das BMBF-Pro­jekt “Lehrla­bor Lehrerpro­fes­sion­al­isierung (L3PROF)” des Zen­trums für Lehrerbil­dung Ham­burg.

Aufsatz über Interkulturelles Geschichtslernen am Beispiel der Kreuzzüge

Kör­ber, Andreas (2015): “Die Kreuz­züge – ein ergiebiges The­ma für (interkul­turelles) Geschicht­sler­nen?” In: Hinz, Felix (2015; Hg.): Kreuz­züge des Mit­te­lal­ters und der Neuzeit. Real­his­to­rie – Geschicht­skul­tur – Didak­tik. Hildesheim: Olms (His­torische Europa-Stu­di­en, 15); ISBN: 9783487152677 , S. 285–320.

Das The­ma der Kreuz­züge ist seit län­gerem eines der inter­es­san­teren für den Geschicht­sun­ter­richt, weil es nicht nur dazu ein­lädt, son­dern ger­adezu erfordert, sowohl über die ver­gan­genen Ge- und Begeben­heit­en an sich sowie die Alter­ität der dama­li­gen Hand­lungs­maxi­men viel­er Akteure gegenüber unseren heuti­gen nachzu­denken sowie die Herkun­ft und Kon­struk­tion unseres heuti­gen Wis­sens darüber zu reflek­tieren, als auch ins­beson­dere die Var­i­anz der nor­ma­tiv­en Basis der Rück­bezüge auf diese Ver­gan­gen­heit sowohl in zeitlich­er als auch in kul­tureller Hin­sicht  zu berück­sichti­gen und somit über interkul­turelle Fra­gen des his­torischen Denkens und Ler­nens im Beson­deren zu ler­nen und zu kom­mu­nizieren.

Felix Hinz hat nun einen Band vorgelegt, der auf ein­er Tagung in Hildesheim im Novem­ber 2011 basiert, in welchem das The­ma der Kreuz­züge in ein­er ganzen Palette inter­es­san­ter Per­spek­tiv­en (darunter sowohl fach­wis­senschaftliche, didak­tis­che wie auch solche, die dem Feld der pub­lic his­to­ry zuzurech­nen sind) erörtert wird. ich habe dazu fol­gen­des beige­tra­gen:

Kör­ber, Andreas (2015): “Die Kreuz­züge – ein ergiebiges The­ma für (interkul­turelles) Geschicht­sler­nen?” In: Hinz, Felix (2015; Hg.): Kreuz­züge des Mit­te­lal­ters und der Neuzeit. Real­his­to­rie – Geschicht­skul­tur – Didak­tik. Hildesheim: Olms (His­torische Europa-Stu­di­en, 15); ISBN: 9783487152677 , S. 285–320.

Afrika — (k)ein Thema im hiesigen Geschichtsunterricht?

“Afri­ka — (k)ein The­ma im hiesi­gen Geschicht­sun­ter­richt?” ist eine Ver­anstal­tung über­schrieben, die der AB Geschichts­di­dak­tik in Zusam­me­nar­beit mit der Hein­rich-Boell-Stiftung (“umdenken”) am 25. Juni durch­führt.

Das Podi­um wird sich der Frage wid­men, welchen Stel­len­wert “Afri­ka” im Geschicht­sun­ter­richt hiesiger (Deutsch­er, Ham­burg­er) Schulen zum einen tra­di­tionell ein­nimmt und ein­nehmen kann und sollte. Dabei geht es nicht allein (und nicht ein­mal primär) um quan­ti­ta­tive Aspek­te, nicht um die Reklamierung des dem Kon­ti­nent “gebühren­den” Anteils, son­dern vor allem auch um die Frage, in welch­er Form und mit welchem Ziel “afrikanis­che Geschichte” the­ma­tisiert wer­den kann und soll.

Den Fly­er zur Ver­anstal­tun­gen find­en Sie hier:

27.11.2009: Gastvortrag von Prof. Dr. Bea Lundt (Flensburg)


Liebe Kommiliton(inn)en,

am 27.11. startet der Arbeits­bere­ich Geschichts­di­dak­tik eine neue Rei­he mit Gastvorträ­gen. Den Anfang macht Frau Prof. Dr. Bea Lundt von der Uni­ver­sität Flens­burg:

A.Körber

Gastvor­trag von Frau Prof. Dr. Bea Lundt:

Das Afrikanis­che Mit­te­lal­ter als Her­aus­forderung für die Geschichts­di­dak­tik.


beafrika_1Afri­ka im Mit­te­lal­ter? Bei dem Begriff “Mit­te­lal­ter” tauchen cbeafrika_1hristliche Dome vor unseren inneren Augen auf, Rit­ter in glänzen­den Rüs­tun­gen, städtis­che Handw­erk­er, aber auch arme und unwis­sende Bauern in ihren unzivil­isierten Dör­fern. Ger­ade erst erschienen sind Unter­richts-mate­ri­alien, die auch weit­er­hin “das Reich” und seine Kaiser als Vor­form Deutsch­lands präsen­tieren; noch immer einge­set­zt wird eine drei­gliedrige Lehn­spyra­mide zur Kennze­ich­nung ein­er sta­tis­chen sozialen Ord­nung, die ange­blich die Vor­mod­erne kenn-zeich­nete. Dabei zeigt uns die Forschung seit eini­gen Jahren eine dif­feren­zierte, mul­tire­ligiöse und mul­ti­kul­turelle Epoche von hoher Mobil­ität in einem weit über Europa hin­aus­re­ichen­den Raum. Am Ende der Karawa­nen­straßen durch die Sahara befan­den sich große Städte und Reiche. Zur Zeit wer­den in dem mit­te­lal­ter­lichen Gelehrten­zen­trum Tim­buk­tu zahlre­iche ara­bis­che Hand­schriften gesichert, die von Reich­tum und Wis­sen ein­er islamis­chen Schriftkul­tur des Mit­te­lal­ters zeu­gen. In Afri­ka ist man sich dieser Tra­di­tion bewusst und pflegt sie. Doch in die mit­teleu­ropäis­chen Geschichts­bilder sind solche Erken­nt­nisse noch nicht eingear­beit­et. Wir wer­den “unser” Mit­te­lal­ter teilen müssen…

Frau Prof. Dr. Bea Lundt ist Pro­fes­sorin für mit­te­lal­ter­liche Geschichte und für die Didak­tik der Geschichte an der Uni­ver­sität Flens­burg, eben­so nimmt sie Lehraufträge und Assozi­ierun­gen an der Hum­boldt-Uni­ver­sität zu Berlin wahr.

Datum: 27. Novem­ber 2009

Uhrzeit: 18.00 Uhr

Ort: Anna- Siem­sen- Hör­saal

(Von- Melle- Park 8 )

Ein Beitrag zum Thema “Kreuzzüge” im Geschichtsunterricht

Kör­ber, Andreas (2003): “Anna, Peter und der Erste Kreuz­zug.” In: Has­berg, Wolf­gang; Sei­den­fuß, Man­fred (2003; Hgg.): Zwis­chen Poli­tik und Kul­tur. Per­spek­tiv­en ein­er kul­tur­wis­senschaftlichen Erweiterung der Mit­te­lal­ter-Didak­tik. Neuried: ars una (Bay­erische Stu­di­en zur Geschichts­di­dak­tik, Bd. 6); ISBN: 9783893914920; S. 157 – 197.

Kör­ber, Andreas (2003): “Anna, Peter und der Erste Kreuz­zug.” In: Has­berg, Wolf­gang; Sei­den­fuß, Man­fred (2003; Hgg.): Zwis­chen Poli­tik und Kul­tur. Per­spek­tiv­en ein­er kul­tur­wis­senschaftlichen Erweiterung der Mit­te­lal­ter-Didak­tik. Neuried: ars una (Bay­erische Stu­di­en zur Geschichts­di­dak­tik, Bd. 6); ISBN: 9783893914920; S. 157 – 197.