Vortrag “Kompetenzorientiertes und interkulturelles Geschichtslernen an Gedenkstätten?” an der Gedenkstätte Bergen-Belsen

Kör­ber, Andreas (18.1.2010): “Kom­pe­ten­zori­en­tiertes und interkul­turelles Geschicht­sler­nen an Gedenkstät­ten?”. Vor­trag an der Gedenkstätte Bergen-Belsen

am 18.1.2010 Vor­trag “Kom­pe­ten­zori­en­tiertes und interkul­turelles Geschicht­sler­nen an Gedenkstät­ten?” an der Gedenkstätte Bergen-Belsen.

Geschichtslernen an Stolpersteinen

Im Rah­men eines Sem­i­nars zu “Ler­norten” haben sich Arbeits­grup­pen mit den inzwis­chen in vie­len Städten Deutsch­lands ver­legten “Stolper­steinen” des Köl­ner Kün­stlers Gunter Dem­nig als For­men der Erin­nerung und Orten für bzw. Gegen­stän­den des Ler­nens beschäftigt.

Dabei ist mir aufge­fall­en, dass offenkundig ein Grund­muster der “Didak­tisierung” darin beste­ht, die Stolper­steine zum Anlass zu nehmen, die konkreten Biogra­phien der Opfer von Depor­ta­tion und Ver­nich­tung, an die sie erin­nern, zum eigentlichen Gegen­stand des Ler­nens zu machen. Die Beschäf­ti­gung mit den konkreten Men­schen, so die Argu­men­ta­tion, ermögliche eine ler­nende Reflex­ion auf die Auswirkun­gen der Poli­tik des Nation­al­sozial­is­mus auf konkrete Men­schen, auf die Bedin­gun­gen von Han­deln und Lei­den, und somit auch ein Ler­nen, welch­es die eigene Per­son, die Ori­en­tierung, in den Mit­telpunkt stelle — weniger die trock­e­nen “Fak­ten”.

Ich will diese Form der Didak­tisierung, welche eine Par­al­lele zum “biographis­chen Arbeit­en” in der Gedenkstät­ten­päd­a­gogik darstellt, nicht infrage stellen, möchte aber doch einige skep­tis­che Fra­gen und eine mögliche Alter­na­tive skizzieren:

    • Beste­ht nicht bei solch einem Anlass — ger­ade bei jün­geren Schüler(inne)n — die Gefahr eine Über­wäl­ti­gung durch eine Opfer­geschichte, welche den eige­nen Ver­ar­beitung­shor­i­zont über­steigt?
    • Was wäre das gewün­schte Lernziel? Iden­ti­fika­tion mit den Opfern?
      1. Wohl kaum im Sinne ein­er Pro­jek­tion in die Opfer hinein.
      2. auch wohl kaum im Sinne ein­er Veren­gung des Nach­denkens über das Geschehens aus ein­er (an Hand von Quellen) re-kon­stru­ierten oder nachemp­fun­de­nen Opfer­per­spek­tive.
        1. dass Erin­nern an Ver­gan­ge­nes in dieser Gesellschaft in ganz unter­schiedlichen For­men statt find­et
        2. dass das seinen Grund hat
        3. dass dieses Erin­nern und seine For­men keineswegs immer schon da waren und selb­stver­ständlich sind, son­dern dass um sie gerun­gen wird, darüber disku­tiert,
        4. dass Erin­nern nicht ein­fach “fer­tig” ist, wenn ein Denkmal, ein Gedenkstein, eine Stolper­stein liegt, son­dern dass es um ein immer neues Nach-Denken geht.

      Es ist somit m.E. möglich, ger­ade auch im Geschicht­sun­ter­richt über das Gedenken und Erin­nern, über For­men der Verge­gen­wär­ti­gung von Ver­gan­gen­heit als Teil des gegen­wär­ti­gen Umgangs der Gesellschaft zu ler­nen.

Dies würde kaum den Forderung entsprechen, dass Geschicht­sun­ter­richt zur Ori­en­tierung der eige­nen Iden­tität und des eige­nen Han­delns dienen soll.

Meines Eracht­ens bieten die Stolper­steine ger­ade dann einen guten Ansatzpunkt zu his­torischem Ler­nen, wenn man nicht vorschnell ihrem Ver­weis auf die konkreten Opfer fol­gt, son­dern sie zunächst als das ernst und in den Blick nimmt, was sie sind: For­men der Auseinan­der­set­zung der gegen­wär­ti­gen Gesellschaft mit der Ver­gan­gen­heit, auf die sie ver­weisen — und mit sich selb­st, als umstrit­tene For­men der Erin­nerungskul­tur zu ein­er umstrit­te­nen Ver­gan­gen­heit.
Dieser Logik zufolge müssten zunächst die Stolper­steine selb­st Gegen­stand des Ler­nens wer­den — die Tat­sache, dass sie an bes­timmten Orten liegen, dass dieses keineswegs selb­stver­ständlich ist, dass es Men­schen gibt, die sich dafür ein­set­zen (und ihre Argu­mente) und solche, die dage­gen sein — aus ver­schiede­nen Grün­den, von pro­fa­nen, erin­nerungskul­turell gedanken­losen (etwa Furcht um die Beein­träch­ti­gung des Geschäfts vor dem ein Stein liegt) über emi­nent his­torische (etwa Scham über das eigene Wegse­hen damals, aber auch über die eigene erin­nerungskul­turelle Untätigkeit oder Zöger­lichkeit) bis hin zu poli­tis­chen (Leug­nung des Geschehens, Abwehr dieser Form der ‘Schuld­präsen­ta­tion’) — aber auch zu unter­schiedlichen erin­nerungskul­turellen Sym­bo­l­iken und Wer­tun­gen (s. Zen­tral­rat der Juden, Stadt München, Sin­ti und Roma).
Durch die zunächst auf die Gegen­wart blick­ende Erschließung der Stolper­steine in ihrer Pro­gram­matik und Sym­bo­l­ik, poli­tis­chen Bedeu­tung, den Pros und Con­tras erst wird der Blick auf die konkreten Men­schen gelenkt, der­er gedacht wird. Das ist m.E. nur auf den ersten Blick eine “Instru­men­tal­isierung”, bei genauerem Hin­se­hen vielmehr eine “Aufw­er­tung”. Diese Men­schen wer­den dann näm­lich als Men­schen Gegen­stand his­torisch­er Betra­ch­tung und his­torischen Ler­nens, die dieser Gesellschaft etwas bedeuten (wenn auch unter­schiedlich­es), nicht als von außen (dem Lehrer, der Ini­tia­tive, den Autoren eines Beglei­thefts) vorgegebene Beispiele.
Ein solch­es Vorge­hen, das von der gegen­wär­ti­gen Umstrit­ten­heit aus­ge­ht, von der gegen­wär­ti­gen Erin­nerungskul­tur mit ihren Ver­w­er­fun­gen und Debat­ten, ermöglicht es m.E. auch, das Ler­nen über den Holo­caust und die Depor­ta­tio­nen in eine län­gere Pro­gres­sion zu über­führen. Mit jün­geren Schü­lerin­nen und Schülern kön­nte somit zunächst noch ohne die Gefahr der Über­forderung und Über­wäl­ti­gung die Tat­sache the­ma­tisiert wer­den,

Gefallenenehrung in Wentorf? (2)

Im April dieses Jahres berichtete die Berge­dor­fer Zeitung von Plä­nen der Gemeinde Wen­torf, das dor­tige Kriegerehren­mal aus den 1920er Jahren, das in Bezug auf den Zweit­en Weltkrieg nur die Ergänzung “1939–1945” trägt, um eine neue Bronzetafel mit den Namen Wen­tor­fer Gefal­l­en­er zu ergänzen. In dem Artikel und in den dort zitierten Äußerun­gen der Ini­tia­toren wurde dies aus­drück­lich als beab­sichtigte “Ehrung”  beze­ich­net. Das Denkmal fir­miert bei der Gemeinde aus­drück­lich als “Ehren­denkmal” (etwa hier).

Zu diesen Plä­nen habe ich sein­erzeit einen Brief (Wentorf_BZ_Gedenken_1) an die Gemeinde Wen­torf und auch an die BZ geschrieben (s. Beitrag in diesem Blog), der auf Grund sein­er Länge jedoch nicht als Leser­brief abge­druckt wurde.

Später wurde ‑wiederum in der BZ- berichtet, dass diese Ehrentafel nun am 25.10. eingewei­ht wer­den soll.

Aus dem Kreise der Ini­tia­toren­wird behauptet, Kri­tik an diesem Vorhaben verkenne die Zusam­men­hänge; es han­dle sich nicht um ein “Heldenge­denken”. Dem ist aber dur­chaus einiges ent­ge­gen­zuhal­ten:

Denkmal in Wentorf; Zustand 6/2009; Foto: Körber
Denkmal in Wen­torf von 1925; Entwurf: Friedrich Ter­no; Zus­tand 6/2009; Foto: Kör­ber; Inschrift “Dem leben­den Geist unser­er Toten”
Denkmal in Wentorf; Zustand 6/2009; Detail (Foto: A.Körber): Inschrift auf dem Schwert: "Treue bis zum Tod". Die Inschrift auf der anderen Seite des Schwerts lautet "Vaterland"
Denkmal in Wen­torf von 1925; Entwurf: Friedrich Ter­no; Zus­tand 6/2009; Detail (Foto: A.Körber): Inschrift auf dem Schw­ert: “Treue bis zum Tod”. Die Inschrift auf der anderen Seite des Schw­erts lautet “Vater­land”

Nicht nur angesichts der Tat­sache, dass unter den Namen, die im April als zu “ehrende” veröf­fentlicht wur­den, min­destens ein­er einen SS-Unter­schar­führer beze­ich­net, dessen Tod von seinen Eltern in der SS-Zeitung “Das Schwarze Korps” in ein­deutig pro­pa­gan­dis­tis­ch­er Manier angezeigt wurde, muss sich die Gemeinde Wen­torf die Frage gefall­en lassen, ob “Ehrung” hier die richtige Kat­e­gorie des Gedenkens ist, und ob also das Gedenken in dieser Form und an diesem Ort angemessen sein kann.

Trauernzeige für SS-Unterscharführer Reinhold Grieger. Aus: Das Schwarze Korps, Jg. 10, Nr. 16; 20.4.1944, S. 8.
Trauernzeige für SS-Unter­schar­führer Rein­hold Grieger. Aus: Das Schwarze Korps, Jg. 10, Nr. 16; 20.4.1944, S. 8.

Man gewin­nt den Ein­druck, dass hier doch, nach­dem genug Zeit ins Land gegan­gen ist, dort wieder angeknüpft wer­den soll, wo man in den 1950er jahren nicht ein­fach weit­er zu machen wagte (es aber wohl eigentlich wollte), näm­lich bei der Glo­ri­fizierung der eige­nen Gefal­l­enen ohne hin­re­ichende Berück­sich­ti­gung der Zusam­men­hänge ihres Todes.

Gegen eine Bekun­dung von Trauer als Ver­ar­beitung des men­schlichen Ver­lustes kann man sin­nvoller­weise nichts oder wenig ein­wen­den. Auch ist dur­chaus nachzu­vol­lziehen, dass für die Ange­höri­gen der­jeni­gen, die keine andere Grab­stätte haben, ein konkreter Ort des Erin­nerns wichtig ist.

Eine Würdi­gung dieser Män­ner als Men­schen ist wohl in den aller­meis­ten Fällen auch dur­chaus ange­bracht — aber eine öffentliche sym­bol­is­che “Ehrung” an diesem Gefal­l­enenehren­mal muss zwangsläu­fig auch als pos­i­tive Wer­tung der Tat­sache ihres Ster­bens ver­standen wer­den.

Auch wenn das nicht expliz­it als “Heldenge­denken” gedacht ist — die Gestal­tung des gesamten Denkmals spricht trotz der expres­sion­is­tis­chen Anklänge diese Sprache. Das Schw­ert im Helm als Sinnbild für die Unmen­schlichkeit von Krieg und das Mah­n­mal somit als ein Friedens­mal anzuse­hen,  ist untriftig. Vielmehr deutet es auf die Gefahren hin, die im Krieg lauern und auf die Opfer, die zu brin­gen sind.

Eine Würdi­gung der Gefal­l­enen als “Opfer” des Krieges, die aus dem ganzen Denkmal ein Mah­n­mal machen würde, erscheint somit unglaub­würdig. Wer hier nicht “Heldenge­denken” erken­nen mag oder kann, wird doch min­destens an ihren Tod als ein für das Vater­land “treu” gebracht­es “Opfer” denken. Opfer also im Sinne von “sac­ri­fice”, von Aufopfer­ung denken kön­nen, nicht aber im Sinne von unschuldigen “vic­tims”. Und Opfer in diesem Sinne gel­ten nun ein­mal für eine “gute Sache”. — Der Zweite Weltkrieg auf deutsch­er Seite — eine gute Sache?

Haben wir denn nicht endlich gel­ernt zu dif­feren­zieren?

Ini­tia­toren und Gemeinde müssen sich also fra­gen lassen, wofür dieses “Ehren­mal” ste­hen soll, welche Geschichte es erzählen soll, welchen Bezug zum erin­nerten Geschehen es aus­drück­en soll.

Hier soll doch wohl kein neuer Ort für Gedenk­feiern entste­hen, wie sie ger­ade auch die NPD an solchen Denkmälern immer noch abhält?

Ger­ade weil Erin­nerung und Gedenken immer poli­tisch sind und ihre öffentlichen Sym­bole immer poli­tisch gele­sen wer­den, sollte entwed­er eine ein­deutige und den Werten der Bun­desre­pub­lik entsprechende Sym­bo­l­ik und Ter­mi­nolo­gie gewählt wer­den — oder man sollte das berechtigte Inter­esse der Trauer um die eige­nen Toten doch lieber im pri­vat­en Rah­men belassen.

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Nach­trag:

Vortrag zu kompetenzorientiertem Geschichtslernen an Gedenkstätten

Kör­ber, Andreas (3. 10. 2009): “Lehrer, Gedenkstät­ten, Schüler. Zum Ver­hält­nis von schulis­ch­er und außer­schulis­ch­er Bil­dung an Gedenkstät­ten.” Vor­trag, gehal­ten auf dem Kol­lo­qui­um: “Das KZ Neuengamme und seine Außen­lager. Geschichte, Nachgeschichte, Erin­nerung, Bil­dung” in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme.

Kör­ber, Andreas (3. 10. 2009): “Lehrer, Gedenkstät­ten, Schüler. Zum Ver­hält­nis von schulis­ch­er und außer­schulis­ch­er Bil­dung an Gedenkstät­ten.” Vor­trag, gehal­ten auf dem Kol­lo­qui­um: “Das KZ Neuengamme und seine Außen­lager. Geschichte, Nachgeschichte, Erin­nerung, Bil­dung” in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme.

Gastvortrag: Learning Each Other’s Historical Narrative

Learning Each Other‘s Historical Narrative — Gastvortrag

Vor­trag am 16. Juli 2009 16:15

Ein­ladung zu einem

Gastvor­trag
in englis­ch­er Sprache

Prof. Dr. Shifra Sagy
(Ben-Guri­on-Uni­ver­si­ty of the Negev;
Beer-She­va, Israel)

Prof. Dr. Sami Adwan
(Beth­le­hem Uni­ver­si­ty,
Pales­tin­ian Author­i­ty)

Learn­ing Each Other‘s His­tor­i­cal Nar­ra­tive
An inno­v­a­tive form of peace-pro­mot­ing his­to­ry teach­ing and its back­ground con­di­tions in con­flict­ing soci­eties

Sami Adwan, Prof. of Edu­ca­tion in Beth­le­hem, is co-ini­tia­tor (togeth­er with the late with Dan Bar-On) and co-direc­tor of PRIME, the Peace-Research Insti­tute for the Mid­dle East in Tal­itha Kumi. In this func­tion, he ini­ti­at­ed a project for pro­mot­ing a cul­ture of mutu­al under­stand­ing among Jew­ish Israeli and Pales­tin­ian Stu­dents using a his­to­ry text­book pre­sent­ing the his­to­ry of their soci­eties‘ con­flict in two con­trast­ing nar­ra­tives (Learn­ing each other‘s his­tor­i­cal nar­ra­tive; 3 vol­umes). This project makes use of prin­ci­ples which cor­re­late with stan­dard prin­ci­ples of his­to­ry teach­ing, the­o­ret­i­cal­ly cher­ished in Ger­man his­to­ry didac­tics, how­ev­er not ful­ly imple­ment­ed in teach­ing mate­ri­als so far (mul­ti­per­spec­tiv­i­ty, con­tro­ver­sial­ty, ori­en­ta­tion on nar­ra­tives rather than only on pri­ma­ry sources). Prof. Adwan will give a pre­sen­ta­tion about the idea of, the con­cept for and the expe­ri­ences with this project.

Shifra Sagy, Prof. of Psy­chol­o­gy, has under­tak­en empir­i­cal research about the per­cep­tion of the mutu­al con­flict among Jew­ish and Arab Israeli stu­dents in a lon­gi­tu­di­nal study. She will present her results and dis­cuss them with spe­cial regard to effects of the the chang­ing polit­i­cal sit­u­a­tion onto both the per­cep­tion and inter­pre­ta­tion both of the past and on the atti­tudes towards the oth­er.

Fakultät für Erziehungswis­senschaft, Psy­cholo­gie und Bewe­gungswis­senschaft

Pro­fes­sur für Erziehungswis­senschaft

unter bes. Berück­sich­ti­gung der Didak­tik der Geschichte und der Poli­tik

Prof. Dr. Andreas Kör­ber

Kompetenzen zeitgeschichtlichen Denkens

Kör­ber, Andreas (2008): “Kompetenz(en) zeit­geschichtlichen Denkens. Eine Skizze.” In: Bar­ri­cel­li, Michele; Hornig, Julia (2008; Hgg.): Aufk­lärung, Bil­dung, ‘His­to­tain­ment’? Zeit­geschichte in Unter­richt und Gesellschaft heute. Frank­furt am Main u.a.: Peter Lang; ISBN: 9783631565353; S. 43–66.

Der fol­gende Beitrag greift die Diskus­sion darum auf, ob bzw. inwieweit “Zeit­geschichte” eine Teild­iszi­plin der Geschichtswis­sennschaft ist, welche eine gegenüber den anderen beson­dere Method­olo­gie benötigt, und inwieweit somit auch zeit­geschichtlich­es Ler­nen eine gewisse Son­der­stel­lung im his­torischen Ler­nen einnimmt.Er ver­sucht, mit Hil­fe des Kom­pe­tenz­mod­ells “His­torisches Denken” der FUER-Gruppe eine verbindende Antwort.

Kör­ber, Andreas (2008): “Kompetenz(en) zeit­geschichtlichen Denkens. Eine Skizze.” In: Bar­ri­cel­li, Michele; Hornig, Julia (2008; Hgg.): Aufk­lärung, Bil­dung, ‘His­to­tain­ment’? Zeit­geschichte in Unter­richt und Gesellschaft heute. Frank­furt am Main u.a.: Peter Lang; ISBN: 9783631565353; S. 43–66.

Themenheft zum kompetenzorientierten Geschichtslernen an Gedenkstätten erschienen

Kör­ber, Andreas; Baeck, Oliv­er (2006; Hgg.): Der Umgang mit Geschichte an Gedenkstät­ten. Anre­gun­gen zur De-Kon­struk­tion. Neuried: Ars Una (The­men­hefte Geschichte; 6) ISBN: 9783893917822.

Als Num­mer 6 der The­men­hefte der FUER-Gruppe ist nun ein Band zum his­torischen Ler­nen an Gedenkstät­ten erschienen:

Kör­ber, Andreas; Baeck, Oliv­er (2006; Hgg.): Der Umgang mit Geschichte an Gedenkstät­ten. Anre­gun­gen zur De-Kon­struk­tion. Neuried: Ars Una (The­men­hefte Geschichte; 6) <a href=“https://portal.dnb.de/opac.htm?query=9783893917822+&method=simpleSearch”>ISBN: 9783893917822</a>.

Dissertation über die öffentliche Erinnerung an Gustav Stresemann

Kör­ber, Andreas (1999): ‘Europäer’, ‘Patri­ot’, ‘Weg­bere­it­er’ und ‘poten­tieller Ver­hin­der­er’ Hitlers. His­torisch-poli­tis­che Sinnbil­dun­gen in der öffentlichen Erin­nerung an Gus­tav Stre­se­mann. Dis­ser­ta­tion; Ham­burg. Uni­ver­sität; Fach­bere­ich Geschichtswis­senschaft, Jan­u­ar 1999.

Kör­ber, Andreas (1999): ‘Europäer’, ‘Patri­ot’, ‘Weg­bere­it­er’ und ‘poten­tieller Ver­hin­der­er’ Hitlers. His­torisch-poli­tis­che Sinnbil­dun­gen in der öffentlichen Erin­nerung an Gus­tav Stre­se­mann. Dis­ser­ta­tion; Ham­burg. Uni­ver­sität; Fach­bere­ich Geschichtswis­senschaft, Jan­u­ar 1999.