Forschungsprojekt “HITCH — Entwicklung eines historischen Kompetenztests für Large-Scale-Assessments”

HITCH – Entwicklung eines historischen Kompetenztests für Large-Scale-Assessments

Was soll man im Geschicht­sun­ter­richt ler­nen? Das Fach Geschichte soll nicht eine Ansamm­lung von Dat­en und Fak­ten ver­mit­teln, son­dern den Schü­lerin­nen und Schülern eine his­torisch fundierte Ori­en­tierung für die Zukun­ft ver­mit­teln. Um sich in der heuti­gen plu­ralen und sich wan­del­nden Welt zurecht zu find­en, soll­ten Schü­lerin­nen und Schüler zum einen die iden­titätss­tif­ten­den Ori­en­tierungsange­bote ein­er Gesellschaft ken­nen, zum anderen aber über  Kom­pe­ten­zen his­torischen Denkens ver­fü­gen, um sich mit immer neuen his­torischen Fra­gen und ihrer Bedeu­tung für Gegen­wart und Zukun­ft auseinan­der­set­zen zu kön­nen. Die Fach­di­dak­tik Geschichte ist sich einig, dass der Unter­richt his­torische Kom­pe­ten­zen fördern will, hat aber noch keine Rück­mel­dung darüber, inwiefern dies gelingt. An großen empirischen Stu­di­en wie z.B. PISA war das Fach Geschichte bish­er nicht beteiligt, nicht zulet­zt da sys­tem­a­tis­che Unter­suchun­gen darüber, wie sich his­torische Kom­pe­ten­zen mit einem stan­dar­d­isierten Test erfassen lassen, noch nicht vorhan­den sind. Ziel des Pro­jek­ts Aus­ge­hend von einem konzeptuellen Mod­ell his­torisch­er Kom­pe­ten­zen, das von den Pro­jek­t­part­nern entwick­elt und in der Fach­di­dak­tik Geschichte weit­ge­hend anerkan­nt wird, soll ein his­torisch­er Kom­pe­ten­ztest entwick­elt wer­den. In enger Abstim­mung mit Geschicht­slehrern und in der wieder­holten Rück­bindung an die schulis­che Prax­is wer­den für die Schule rel­e­vante Auf­gaben entwick­elt, die in aufeinan­der fol­gen­den Teil­stu­di­en von Schü­lerin­nen und Schülern  bear­beit­et wer­den.  Auf Grund­lage vielfältiger Analy­sen wer­den die Auf­gaben sukzes­sive verbessert.  Ziel des Pro­jek­ts ist es, einen Test für den Ein­satz in groß angelegten Stu­di­en zu entwick­eln, mit dem gemessen wer­den kann, inwiefern Schü­lerin­nen und Schüler am Ende der Sekun­darstufe I über die Kom­pe­tenz „how to think his­to­ry“ ver­fü­gen.   Pro­jek­tko­op­er­a­tion

Assozi­a­tio­nen:

Pro­jek­t­förderung BMBF: Förderung von Forschungsvorhaben in Ankop­plung an Large-Scale-Assess­ments: LSA006 Laufzeit: 1.4.2012–31.3.2015

“Neue Ideen für den Geschichtswettbewerb”

unter dieser Über­schrift berichtet die Kör­ber-Stiftung auf ihrer Web­seite über die in ihren Räu­men ver­anstal­tete Abschlus­sitzung eines M.Ed.-Seminars des AB Geschichts­di­dak­tik (ange­boten von Dr. Johannes Mey­er-Hamme und Jan Albroscheit), in welchem sich Studierende mit dem Pro­jek­tler­nen im Rah­men des Geschichtswet­tbe­werbs der Kör­ber-Stiftung auseinan­der­set­zten und — ganz im Sinne der Pro­jek­t­meth­ode — dies nicht nur the­o­retisch und in der Anschau­ung getan haben, son­dern die Arbeits­blät­ter und Leit­fä­den, mit denen Tutor(inn)en und Teilnehmer(inn)en auf die Möglichkeit­en und Her­aus­forderun­gen des Pro­jek­tler­nens einges­timmt und vor­bere­it­et wer­den, unter die Lupe genom­men und Vorschläge für eine Über­ar­beitung unter­bre­it­et.

Internationale Konferenz zur Erinnerungskultur in Ghana und Deutschland im Vergleich

Kör­ber, Andreas (20.9.2012): “His­tor­i­cal Remem­ber­ing and Learn­ing at Memo­ri­als in Ger­many” and a Cam­pus-Tour on “Decen­tral­ized Remem­ber­ing of the Crimes of Nation­al Social­ism”. Vor­trag auf der Tagung “Struc­tures and Process­es of Com­mem­o­rat­ing Cru­el­ties in Acad­eme and His­to­ry Teach­ing: The com­mem­o­ra­tion of the Transat­lantic Slave Trade and of the Nation­al Social­ist Crimes in Com­par­i­son” vom 20. bis 24. Sep­tem­ber 2012 in Ham­burg

 

Vom 20. bis 24. Sep­tem­ber 2012 fand in Ham­burg die vom Arbeits­bere­ich Geschichts­di­dak­tik der Uni­ver­sität Ham­burg gemein­same mit dem Stu­dien­zen­trum der KZ-Gedenkstätte Neuengamme und der Mis­sion­sakademie an der Uni­ver­sität Ham­burg ver­anstal­tete inter­na­tionale Kon­ferenz “Struc­tures and Process­es of Com­mem­o­rat­ing Cru­el­ties in Acad­eme and His­to­ry Teach­ing: The com­mem­o­ra­tion of the Transat­lantic Slave Trade and of the Nation­al Social­ist Crimes in Com­par­i­son” statt.

Die Kon­ferenz hat­te zum Ziel, Struk­turen und For­men des öffentlichen Erin­nerns in Deutsch­land an die nation­al­sozial­is­tis­chen Ver­brechen in Deutsch­land und Europa und diejeni­gen der öffentlichen Präsen­ta­tion der Geschichte des Transat­lantis­chen Sklaven­han­dels (wie auch der ein­heimis­chen Sklaverei) in Ghana sowie die gegen­wär­tige Rolle dieser The­men in schulis­chem und uni­ver­sitärem Geschicht­sler­nen zu ver­gle­ichen und auf die didak­tis­chen Poten­tiale ger­ade auch des Ver­gle­ichs hin auszu­loten. Dabei wurde auch die Bedeu­tung von Reli­gion und religiösem Denken sowohl für die Sklaverei, den Sklaven­han­del und ihre Über­win­dung als auch für his­torisches Denken und Erin­nern sowie Ler­nen an diesem Gegen­stand the­ma­tisiert.

Die The­matik der Tagung entsprach ein­er gemein­samen Idee von Prof. Dr. Kofi Dark­wah von der Uni­ver­si­ty od Edu­ca­tion in Win­ne­ba/Ghana und Prof. Dr. Andreas Kör­ber. Sie wurde in enger Zusam­me­nar­beit mit Kol­legin­nen und Kol­le­gen mehrerer Uni­ver­sitäten in Ghana von Jan Bre­it­en­stein, Dok­torand der Geschichts­di­dak­tik an der Uni­ver­sität Ham­burg, vor­bere­it­et und organ­isiert.

Ref­er­enten der Tagung waren:

  • Dr. Kofi Baku (Uni­ver­si­ty of Ghana, Legon; Head of His­to­ry Depart­ment): “Mem­o­ry and Memo­ri­al­is­ing Slav­ery and Slave Trade in Ghana: Whose mem­o­ry, Which memo­ri­als and for What Pur­pose?”
  • Prof. Dr. Andreas Kör­ber (Ham­burg Uni­ver­si­ty):  “His­tor­i­cal Remem­ber­ing and Learn­ing at Memo­ri­als in Ger­many” and a Cam­pus-Tour on “Decen­tral­ized Remem­ber­ing of the Crimes of Nation­al Social­ism”
  • Prof. Dr. Eliz­a­beth Amoah (Uni­ver­si­ty of Ghana, Legon;): “Reli­gion and Slav­ery in Ghana”
  • Prof. Dr. Wern­er Kahl (Acad­e­my of Mis­sion, Ham­burg): “The­ol­o­gy after Auschwitz: Where is god? — Expe­ri­ences and reflec­tions of African migrant pas­tors in Neuengamme.”
  • Dr. Ako­sua Per­bi (Uni­ver­si­ty of Ghana, Legon;): “Slav­ery in Ghana: The Unfor­got­ten Past”
  • Ulrike Jensen and Mar­co Küh­n­ert (Neuengamme Con­cen­tra­tion Camp Memo­r­i­al): Guid­ed Tour
  • Dr. Oliv­er von Wrochem (Neuengamme Con­cen­tra­tion Camp Memo­r­i­al Strudy cen­tre): “Neuengamme as a Memo­r­i­al and Place for His­tor­i­cal Learn­ing”
  • Nicholas Ivor (Head of the Ghana Muse­ums and Mon­u­ments Boards (GMMB) for the Cen­tral and West­ern Regions): “Cape Coast Cas­tle as a Memo­r­i­al and Place for His­tor­i­cal Learn­ing”
  • HMJoki­nen (Ham­burg): “Wands­bek World White Revis­it­ed” (com­mem­o­ra­tive per­for­mance)
  • Prof. Dr. Klaus Weber (Europa-Uni­ver­sität Viad­ri­na, Frankfurt/Oder): “There were many Schim­mel­manns: Hamburg’s and Cen­tral Europe’s Links with the Atlantic Slave Trade and Plan­ta­tion Economies, 16th to the 19th Cen­turies”
  • Jan Bre­it­en­stein (Ham­burg Uni­ver­si­ty): “Per­for­ma­tive Com­mem­o­rat­ing and Flu­idRemem­ber­ing of the Transat­lantic Slave Trade: Impulse or Frame­work for (process-ori­ent­ed) His­tor­i­cal Learn­ing?”
  • Dr. Yaw Ofusu-Kusi (Uni­ver­si­ty of Edu­ca­tion, Win­ne­ba/Ghana): “Vio­la­tions of Child­hood through Enslave­ment of Chil­dren in West Africa: Past, Present and the Future.”
  • Prof. Dr. (em.) Bodo von Bor­ries (Uni­ver­sität Ham­burg): „Transat­lantic Slave Trade“ and „German/ Euro­pean Holo­caust“ as Mas­ter Nar­ra­tives – Edu­ca­tion in between Com­mem­o­ra­tion of Geno­cides and Neces­si­ty of Human Rights.”
  • Dr. Felix Duo­du (Uni­ver­si­ty of Edu­ca­tion, Win­ne­ba/Ghana): “The rel­e­vance of soci­etal diver­si­ty for Inter eth­nic (his­to­ry) Teach­ing in Ghana.”
  • Dr. Clau­dia Lenz (The Euro­pean Werge­land Cen­tre, Oslo/Norway): “Com­pe­tence ori­ent­ed his­tor­i­cal learn­ing as inter­cul­tur­al learn­ing – expe­ri­ences from the TeacMem project.”
  • Joke van der Leeuw-Roord (Euro­clio, The Hague): “Chang­ing His­tor­i­cal Learn­ing in Schools and its impli­ca­tions for Teach­ing about Slav­ery and Nation­al Social­ism”
  • Emmanuel Koom­son (African Chris­t­ian Mis­sion A.C.M. Junior High School, Winneba/Ghana): “Slave Trade and its Com­mem­o­ra­tion as a Top­ic for His­tor­i­cal Learn­ing in Ghana.”
  • Hilde­gard Wack­er (Gym­na­si­um Cor­veystraße, Ham­burg and Ham­burg Uni­ver­si­ty): “Nation­al Social­ism and its Com­mem­o­ra­tion as a Top­ic for His­tor­i­cal Learn­ing in Ger­many.”

 

Neuerscheinung

Mey­er-Hamme, Johannes; Thomas, Rüdi­ger (2012): Sub­jek­to­ri­en­tierte his­torische Bil­dung. Geschicht­sler­nen in der Auseinan­der­set­zung mit wider­sprüch­lichen Deu­tungsange­boten zur DDR-Geschichte. In: Deutsch­land Archiv Online (6). Online ver­füg­bar unter http://www.bpb.de/geschichte/zeitgeschichte/deutschlandarchiv/139259/subjektorientierte-historische-bildung?p=all, zulet­zt geprüft am 03.07.2012.

“Was heißt guter Geschichtsunterricht”?

Heute ist erschienen:

Mey­er-Hamme, Johannes; Thüne­mann, Hol­ger; Züls­dorf-Ker­st­ing, Meik (Hg.) (2012): Was heißt guter Geschicht­sun­ter­richt? Per­spek­tiv­en im Ver­gle­ich. Schwal­bach / Ts: Wochen­schau Ver­lag (Wochen­schau Geschichte; Geschicht­sun­ter­richt erforschen, 2). ISBN: 978–3‑89974777–5

In dem Band wird eine einzige Geschicht­sun­ter­richtsstunde aus mehreren Per­spek­tiv­en beurteilt.

In dem Band find­en sich auch Beiträge von Mit­gliedern des Arbeits­bere­ichs Geschichts­di­dak­tik:

  • Mey­er-Hamme, Johannes (2012): ‘Ja also, das war ’ne gute Stunde’- Qual­itätsmerk­male von Geschicht­sun­ter­richt aus Schüler­per­spek­tive. In: Johannes Mey­er-Hamme, Hol­ger Thüne­mann und Meik Züls­dorf-Ker­st­ing (Hg.): Was heißt guter Geschicht­sun­ter­richt? Per­spek­tiv­en im Ver­gle­ich.  Schwal­bach / Ts: Wochen­schau Ver­lag (Wochen­schau Geschichte; Geschicht­sun­ter­richt erforschen, 2), S. 21–38.
  • Kör­ber, Andreas (2012): ‘Putsch’ und ‘Rev­o­lu­tion’ — Begriffe als Voraus­set­zung und Gegen­stand his­torischen Ler­nens. Ver­such ein­er kom­pe­ten­zthe­o­retis­chen Inter­pre­ta­tion. In: Johannes Mey­er-Hamme, Hol­ger Thüne­mann und Meik Züls­dorf-Ker­st­ing (Hg.): Was heißt guter Geschicht­sun­ter­richt? Per­spek­tiv­en im Ver­gle­ich. Schwal­bach / Ts: Wochen­schau Ver­lag (Wochen­schau Geschichte; Geschicht­sun­ter­richt erforschen, 2), S. 95–106.

Öffentliche Veranstaltung “Kompetenzorientierung und Aufgabenkultur”

Kom­pe­ten­zori­en­tierung und (neue) Auf­gabenkul­tur
Her­aus­forderun­gen und Anre­gun­gen für den Geschicht­sun­ter­richt

Ref­er­enten und Work­shop-The­men:

  • Prof. Dr. Renate Girmes (All­ge­meine Didak­tik; Uni­ver­sität Magde­burg): “Aus Geschichte/n ler­nen: Auf­gaben und Kom­pe­ten­zen in einem ‘bilden­den’ Geschicht­sun­ter­richt. Zur all­ge­meinen Bes­tim­mung des Konzepts der Auf­gabe und sein­er Rel­e­vanz für die Konzep­tion von Lehren und Ler­nen in post­tra­di­tionalen Gesellschaften.”
  • Prof. Dr. Johannes Vollmer (Didak­tik der englis­chen Sprache; Uni­ver­sität Osnabrück): “Auf­gabenkul­tur und Kom­pe­ten­zen – Erfahrun­gen der Fremd­sprachen­di­dak­tiken mit “task based learn­ing” und Kom­pe­tenzmes­sung als Her­aus­forderung für his­torisches Ler­nen.”
  • Prof. Dr. Bir­git Wen­zel (Geschichts­di­dak­tik, TU Berlin): “Dif­feren­zierende Auf­gaben­stel­lun­gen und Port­fo­lio als Leis­tungsnach­weis.”
  • Dr. Wern­er Heil (Fach­leit­er Geschichte, Stu­di­ensem­i­nar Stuttgart; Dozent Geschichts­di­dak­tik, Uni­ver­sität Stuttgart): “Kom­pe­ten­zori­en­tierte Auf­gaben­stel­lun­gen im Geschicht­sun­ter­richt – “Inhaltliche, kat­e­go­ri­ale und freie Kom­pe­ten­züber­prü­fun­gen im Geschicht­sun­ter­richt.”
16.00 Anna-Siem­sen-Hör­saal Begrüßung Prof. Dr. Andreas Kör­ber
16.30 Impulsvorträge zu den Work­shops Prof. Dr. Renate Girmes

Prof. Dr. Johannes Vollmer

Prof. Dr. Bir­git Wen­zel

Dr. Wern­er Heil

17.30 Pause
18.00 Sem­i­nar­räume

(voraus­sichtlich 06, 105, 106, 207)

Par­al­lele Work­shops Prof. Dr. Renate Girmes

Prof. Dr. Johannes Vollmer

Prof. Dr. Bir­git Wen­zel

Dr. Wern­er Heil

19.30 Anna Siem­sen-Hör­saal Plenum: Berichte aus den Work­shops und Gedanken zur Weit­er­ar­beit Mod­er­a­tion:

Dr. Johannes Mey­er-Hamme (ange­fragt)

20.00 Ende der öffentlichen Ver­anstal­tung

Anmel­dung zur Teil­nahme bitte bis 22.10.2010 an über das For­mu­lar oder an

Uni­ver­sität Ham­burg, Fakultät EPB; AB Geschichts­di­dak­tik; Frau Aschberg (Sekre­tari­at):

E‑Mail: i8@erzwiss.uni-hamburg.de

Die Ver­anstal­tung wird unter­stützt vom ZLH Ham­burg und dem Vere­in IEA Ham­burg e.V.

Stellenausschreibung

Am Arbeits­bere­ich Geschichts­di­dak­tik ist ab sofort die Stelle ein­er wis­senschaftlichen Mitarbeiterin/eines wis­senschaftlichen Mitar­beit­ers der Ent­gelt­gruppe 13 TV‑L mit der Hälfte der regelmäßi­gen Arbeit­szeit (19,5 Stun­den wöchentlich) zu beset­zen.

Die Stelle wird auf drei Jahre, läng­stens für die Amt­szeit des Inhab­ers der Pro­fes­sur als Prodekan befris­tet.*

Die Befris­tung des Ver­trages erfol­gt auf der Grund­lage von § 2 Abs. 1 Wis­senschafts-zeitver­trags­ge­setz. Die Uni­ver­sität strebt die Erhöhung des Anteils von Frauen am wis­senschaftlichen Per­son­al an und fordert deshalb qual­i­fizierte Frauen nach­drück­lich auf, sich zu bewer­ben. Frauen wer­den im Sinne des Ham­bur­gis­chen Gle­ich­stel­lungs­ge­set­zes bei gle­ich­er Qual­i­fika­tion vor­rangig berück­sichtigt.

Auf­gaben:
Zu den Auf­gaben ein­er wis­senschaftlichen Mitarbeiterin/eines wis­senschaftlichen Mitar­beit­ers gehören wis­senschaftliche Dien­stleis­tun­gen vor­rangig in der Forschung und der Lehre.

Auf­gabenge­bi­et:

  • Unter­stützung und tlw. Vertre­tung des Arbeits­bere­ich­sleit­ers in Forschung und Lehre am Arbeits­bere­ich Geschichts­di­dak­tik
  • Selb­st­ständi­ge Lehre im Bere­ich der Geschichts­di­dak­tik und Erziehungswis­senschaft in den BA- und MA-Stu­di­engän­gen, v.a. des Lehramts sowie im Rah­men schulis­ch­er Prak­ti­ka
  • selb­st­ständi­ge Forschung und Entwick­lung im Bere­ich der Geschichts­di­dak­tik
  • Unter­stützung bei der Geschäfts­führung des Arbeits­bere­ichs
  • Beteili­gung an Pro­jek­ten des Arbeits­bere­ichs.

Ein­stel­lungsvo­raus­set­zun­gen:

  • Abschluss eines den Auf­gaben entsprechen­den Hochschul­studi­ums:

Wün­schenswert:

  • „Gut“ oder bess­er abgeschlossenes Erstes Staat­sex­a­m­en für ein Lehramt mit dem Unter­richts­fach Geschichte Abschluss des Vor­bere­itungs­di­en­stes in einem ein­schlägi­gen Lehramt „Gut“ oder bess­er abgeschlossenes zweites Staat­sex­a­m­en für ein Lehramt mit dem Unter­richts­fach Geschichte Abgeschlossene ein­schlägige Prädikats-Pro­mo­tion in Erziehungswis­senschaft oder Geschichtswis­senschaft
  • Nachgewiesene ver­tiefte Ken­nt­nisse in geschichts­di­dak­tis­ch­er The­o­rie und Forschung, beson­ders in den Bere­ichen der Analyse nar­ra­tiv­er Struk­turen und in der Kom­pe­tenz- und Stan­dard-Diskus­sion und –Forschung; Fähigkeit­en in der selb­st­ständi­gen Anwen­dung qual­i­ta­tiv­er und/oder quan­ti­ta­tiv­er Forschungsmeth­o­d­en und in der Anwen­dung entsprechen­der Auswer­tungssoft­ware (z.B. Max­Q­DA, SPSS). Sehr gute Sprachken­nt­nisse: Englisch in Wort und Schrift

Schwer­be­hin­derte haben Vor­rang vor geset­zlich nicht bevor­rechtigten Bewer­berin­nen /Bewerbern gle­ich­er Eig­nung, Befähi­gung und fach­lich­er Leis­tun­gen.
Bewer­bun­gen mit den üblichen Unter­la­gen (Bewer­bungss­chreiben, tabel­lar­isch­er Lebenslauf, Hochschu­la­b­schluss wer­den bis zum 18.10.2010 erbeten an:
Prof. Dr. Andreas Kör­ber, Uni­ver­sität Ham­burg, Fakultät Erziehungswis­senschaft, Psy­cholo­gie und Bewe­gungswis­senschaft, Von-Melle-Park 8, 20146 Ham­burg
Für nähere Infor­ma­tio­nen wen­den Sie sich bitte an Prof. Dr. Andreas Kör­ber, Tel.: 040/ 42838–4178 oder per Mail Andreas.Koerber.uni-hamburg.de
* gem. §§ 27, 28 Ham­bur­gis­ches Hochschulge­setz

Eine PDF-Fas­sung der Auss­chrei­bung find­en Sie hier.

Gerade erscheinen: Kompetenzmodell “Historisches Denken”

Schreiber, Wal­traud; Kör­ber, Andreas, v. Bor­ries, Bodo et al. (2006): His­torisches Denken. Ein Kom­pe­tenz-Struk­tur­mod­ell. Neuried: ars una (Kom­pe­ten­zen: Grund­la­gen – Entwick­lung – Förderung; 1) ISBN: 9783893917204.

Schreiber, Wal­traud; Kör­ber, Andreas, v. Bor­ries, Bodo et al. (2006): His­torisches Denken. Ein Kom­pe­tenz-Struk­tur­mod­ell. Neuried: ars una (Kom­pe­ten­zen: Grund­la­gen – Entwick­lung – Förderung; 1) <a href=“https://portal.dnb.de/opac.htm?query=9783893917204&method=simpleSearch”>ISBN: 9783893917204</a>.

Inhaltsverze­ich­nis