Stellenausschreibung Wissenschaftliche(r) Mitarbeiter(in) "Inklusion und Geschichtsdidaktik" im Projekt "ProfaLe"

https://www.uni-hamburg.de/uhh/stellenangebote/wissenschaftliches-personal/fakultaet-erziehungswissenschaft/22-08-17-329.pdf

Ab dem 01.09.2017 ist

in dem Projekt „Professionelles Lehrerhandeln zur Förderung fachlichen Lernens unter sich verändernden gesellschaftlichen Bedingungen (ProfaLe)“(*)
die Stelle einer/eines wissenschaftlichen Mitarbeiterin/Mitarbeiters gemäß § 28 Abs. 3 HmbHG() zu besetzen.
Die Vergütung erfolgt nach der Entgeltgruppe 13 TV-L. Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 65 % der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit.(**)
Die Befristung des Vertrages erfolgt auf der Grundlage von § 2 Wissenschaftszeitvertragsgesetz. Die Befristung ist vorgesehen bis zum 31.12.2018.

Die Universität strebt die Erhöhung des Anteils von Frauen am wissenschaftlichen Personal an und fordert deshalb qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Frauen werden im Sinne des Hamburgischen Gleichstellungsgesetzes bei gleichwertiger Qualifikation vorrangig berücksichtigt.

Aufgaben:
Die Aufgaben umfassen wissenschaftliche Dienstleistungen im o. g. Projekt. Außerhalb der Dienstaufgaben besteht Gelegenheit zur wissenschaftlichen Weiterbildung.
Aufgabengebiet:
Die ausgeschriebene Stelle ist im Handlungsschwerpunkt „Inklusion“ angesiedelt.
Das Aufgabengebiet umfasst die Mitarbeit an der Entwicklung, Erprobung, Durchführung und Evaluation von Lehr- Lern-Sequenzen zur Integration inklusionsrelevanter Kompetenzen in die Fachdidaktik Geschichte. Im Rahmen des Projekts ist Lehre im Umfang von 2 SWS zu erbringen.

Einstellungsvoraussetzungen:
Voraussetzung ist der Abschluss eines den Aufgaben entsprechenden Hochschulstudiums mit einem guten bis sehr guten 1. Staatsexamen/Master of Education, Unterrichtsfach Geschichte.
Ein 2. Staatsexamen ist erwünscht. Erwünscht sind sonderpädagogische Studienanteile oder anderweitige Erfahrungen mit Sonderpädagogik sowie in der Kompetenzorientierung historischen Lernens. Teamfähigkeit und Kooperationsbereitschaft sowie das Interesse und die Bereitschaft, an der Weiterentwicklung der Lehrerausbildung an der Universität Hamburg mitzuwirken, werden vorausgesetzt.
Schwerbehinderte haben Vorrang vor gesetzlich nicht bevorrechtigten Bewerberinnen/Bewerbern bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung.

Für nähere Informationen wenden Sie sich bitte an Prof. Dr. Andreas Körber oder schauen Sie im Internet unter www.profale.uni-hamburg.de nach.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (Bewerbungsschreiben, tabellarischer Lebenslauf, Hochschulabschluss) bis zum 22.08.2017 an:
oliver.lehrbass@uni-hamburg.de

(*) Das Projekt „Professionelles Lehrerhandeln zur Förderung fachlichen Lernens unter sich verändernden gesellschaftlichen Bedingungen (ProfaLe)“ wird in der Universität Hamburg durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung durch die „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ gefördert. Die Universität Hamburg führt in diesem Projekts umfangreiche Maßnahmen zur curricular-inhaltlichen Koordination der fachlichen, fachdidaktischen, pädagogischen und schulpraktischen Ausbildungsanteile sowie zur wissenschaftlichen Untersuchung der Wirksamkeit dieser Maßnahmen für den Aufbau professioneller Lehrerkompetenzen durch. Dazu werden Lehrangebote in vier Handlungsschwerpunkten entwickelt, nämlich „Kooperation zwischen Fächern und Fachdidaktiken“, „Sprachlich-kulturelle Heterogenität“, „Inklusion“ und „Phasenübergreifende Kooperation“.

(*) Hamburgisches Hochschulgesetz
(**) Die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit beträgt derzeit 39 Stunden
Kontakt

Andreas Körber

Universität Hamburg; Fakultät für Erziehungswissenschaft, AB Geschichtsdidaktik

+49 40 42838-2112
andreas.koerber@uni-hamburg.de

Posterpräsentation von Annika Stork auf der Tagung „Sprachsensibler Geschichtsunterricht“

Stork, Annika (19.9.2016): „Perspektivensensibilität innerhalb des Geschichtsunterrichts. Eine Studie mittels funktional-linguistischer und geschichtsdidaktischer Kategorien.“ Poster, präsentiert auf der Tagung „Sprachsensibler Geschichtsunterricht. Von der geschichtsdidaktischen Theorie über die Empirie zur Unterrichtspraxis“ der Konferenz für Geschichtsdidaktik, an der Universität Hamburg.

Auf der KGD-Tagung „Sprachsensibler Geschichtsunterricht. Von der geschichtsdidaktischen Theorie über die Empirie zur Unterrichtspraxis“ der Konferenz für Geschichtsdidaktik, an der Universität Hamburg hat Annika Stork ein Poster präsentiert mit dem Titel „Perspektivensensibilität innerhalb des Geschichtsunterrichts. Eine Studie mittels funktional-linguistischer und geschichtsdidaktischer Kategorien.“

Tagung "Sprachsensibler Geschichtsunterricht Von der geschichtsdidaktischen Theorie über die Empirie zur Unterrichtspraxis" in Hamburg

„Sprachsensibler Geschichtsunterricht — Von der geschichtsdidaktischen Theorie über die Empirie zur Unterrichtspraxis“. Hamburg, 19.9.2016

Einen Tag vor dem Historikertag veranstaltet der Arbeitskreis „Empirische Geschichtsunterrichtsforschung“ an unserer Fakultät für Erziehungswissenschaft eine eintätige Tagung „Sprachsensibler Geschichtsunterricht — Von der geschichtsdidaktischen Theorie über die Empirie zur Unterrichtspraxis“.

Sprachsensibler_Flyer_1

Sprachsensibler_Flyer_2

Ein interessanter Unterrichtsbericht: Philippe Weber: "Die Geschichte der Enzyklopädie weiterschreiben"

Einen wirklich interessanten und anspruchsvollen, dabei im sehr positiven Sinne kompetenzorientierten Unterricht (ohne die Kompetenzmodelle explizit zu nutzen) berichtet Philippe Weber im Blog des Arbeitskreises „Digitaler Wandel und Geschichtsdidaktik“: „Die Geschichte der Enzyklopädie weiterschreiben“.

Erste Lehrerfortbildung im Rahmen des Projekts "Inklusion und Geschichtslernen" im Rahmen von ProfaLe

am 2. Mai 2016 fand die erste kombinierte Sitzung des Kernpraktikums-Begleitseminars und einer Lehrerfortbildung zum Thema „inklusives Geschichtslernen“ im Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung statt.

Projekt "Inklusion und Geschichtslernen" im Rahmen von ProFaLe

Im Rahmen des Handlungsfelds 3 „Inklusion“ des Qualitätsoffensive Lehrerbildung-Projekts „ProfaLe“ bearbeitet Patrizia Seidl zusammen mit Andreas Körber ein Projekt zu inklusivem Geschichtslernen. Als Kooperationspartner ist Dirk Witt, Fachseminarleiter Gesellschaft im landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung Hamburg, beteiligt.

Artikel zur kompetenztheoretischen Interpretation einer Unterrichtsstunde

Körber, Andreas (2012): “‘Putsch’ und ‘Revolution’ – Begriffe als Voraussetzung und Gegenstand historischen Lernens. Versuch einer kompetenztheoretischen Interpretation.” In: Meyer-Hamme, Johannes; Thünemann, Holger; Zülsdorf-Kersting, Meik (Hgg.; 2012): Was heißt Guter Geschichtsunterricht. Perspektiven im Vergleich. Schwalbach/Ts.: Wochenschau Verlag (Guter Geschichtsunterricht; Bd. 1); ISBN: 9783899747775, S. 95-106.

Im Sammelband Was ist Guter Geschichtsunterricht der Kollegen Meyer-Hamme, Thünemann und Zülsdorf-Kersting wird eine Unterrichtsstunde von Fachdidaktikern und Praktikern aus unterschiedlichen Perspektiven interpretiert. Ich habe eine Interpretation auf der Basis des FUER-Kompetenzmodells beigetragen mit dem Fokus auf Förderung der Sachkompetenz.

Körber, Andreas (2012): “‘Putsch’ und ‘Revolution’ – Begriffe als Voraussetzung und Gegenstand historischen Lernens. Versuch einer kompetenztheoretischen Interpretation.” In: Meyer-Hamme, Johannes; Thünemann, Holger; Zülsdorf-Kersting, Meik (Hgg.; 2012): Was heißt Guter Geschichtsunterricht. Perspektiven im Vergleich. Schwalbach/Ts.: Wochenschau Verlag (Guter Geschichtsunterricht; Bd. 1); ISBN: 9783899747775, S. 95-106.

Vortrag zur Kompetenzorientierung und zur Lernprogression im Geschichtsunterricht in Wien

Körber, Andreas (11. 10. 2012): “Kompetenzorientierung zwischen unbegründetem Idealismus, didaktischem Aktionismus und ernstzunehmender Innovation – am Beispiel Geschichte.” Vortrag gehalten auf der Auftaktveranstaltung zur Semestrierung und Kompetenzorientierung von AHS-Lehrplänen (Sekundarstufe II) am 11. Oktober 2012, Wien.

Körber, Andreas (11. 10. 2012): “Kompetenzorientierung zwischen unbegründetem Idealismus, didaktischem Aktionismus und ernstzunehmender Innovation – am Beispiel Geschichte.” Vortrag gehalten auf der Auftaktveranstaltung zur Semestrierung und Kompetenzorientierung von AHS-Lehrplänen (Sekundarstufe II) am 11. Oktober 2012, Wien.

"Was heißt guter Geschichtsunterricht"?

Heute ist erschienen:

Meyer-Hamme, Johannes; Thünemann, Holger; Zülsdorf-Kersting, Meik (Hg.) (2012): Was heißt guter Geschichtsunterricht? Perspektiven im Vergleich. Schwalbach / Ts: Wochenschau Verlag (Wochenschau Geschichte; Geschichtsunterricht erforschen, 2). ISBN: 978-3-89974777-5

In dem Band wird eine einzige Geschichtsunterrichtsstunde aus mehreren Perspektiven beurteilt.

In dem Band finden sich auch Beiträge von Mitgliedern des Arbeitsbereichs Geschichtsdidaktik:

  • Meyer-Hamme, Johannes (2012): ‚Ja also, das war ’ne gute Stunde‘- Qualitätsmerkmale von Geschichtsunterricht aus Schülerperspektive. In: Johannes Meyer-Hamme, Holger Thünemann und Meik Zülsdorf-Kersting (Hg.): Was heißt guter Geschichtsunterricht? Perspektiven im Vergleich.  Schwalbach / Ts: Wochenschau Verlag (Wochenschau Geschichte; Geschichtsunterricht erforschen, 2), S. 21–38.
  • Körber, Andreas (2012): ‚Putsch‘ und ‚Revolution‘ — Begriffe als Voraussetzung und Gegenstand historischen Lernens. Versuch einer kompetenztheoretischen Interpretation. In: Johannes Meyer-Hamme, Holger Thünemann und Meik Zülsdorf-Kersting (Hg.): Was heißt guter Geschichtsunterricht? Perspektiven im Vergleich. Schwalbach / Ts: Wochenschau Verlag (Wochenschau Geschichte; Geschichtsunterricht erforschen, 2), S. 95–106.

Ein Beitrag zur Geschichtsunterrichtsforschung

Körber, Andreas (2006): „Hinreichende Transparenz der Operationen und Modi des historischen Denkens im Unterricht? Erste Befunde einer Einzelfallanalyse im Projekt ‚FUER Geschichtsbewusstsein'“. In: Hilke Günther-Arndt; Michael Sauer (2006; Hgg.): Geschichtsdidaktik empirisch. Untersuchungen zum historischen Denken und Lernen. Berlin: Lit. (Zeitgeschichte, Zeitverständnis; 14); ISBN: 9783825884499; S. 189-214.

Körber, Andreas (2006): „Hinreichende Transparenz der Operationen und Modi des historischen Denkens im Unterricht? Erste Befunde einer Einzelfallanalyse im Projekt ‚FUER Geschichtsbewusstsein'“. In: Hilke Günther-Arndt; Michael Sauer (2006; Hgg.): Geschichtsdidaktik empirisch. Untersuchungen zum historischen Denken und Lernen. Berlin: Lit. (Zeitgeschichte, Zeitverständnis; 14); ISBN: 9783825884499; S. 189-214.