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Gastvortrag in Paderborn

Am 6. Dezember 2016 hält Andreas Körber einen Gastvortrag am Historischen Institut der Universität Paderborn zum Thema “Historisches Lernen: Versuch einer Bestimmung unterschiedlicher Grundkonzepte und Konsequenzen für Wissenschaft, Schule und Lehrerbildung”

Eine “(fach-)didaktische Wesensgehaltsgarantie” (nicht nur) für inklusives Geschichtslernen?

Im Rahmen der Diskussion um die Inklusion werden derzeit auch für das Fach Geschichte didaktische und methodische Konzepte entwickelt, erprobt und evaluiert – etwa die Verwendung “leichter Sprache”, mit dem Ziel einer Verbesserung der Zugänglichkeit historischer Sachverhalte für Schüler(innen), die der oft abstrakten historischen Bildungssprache nicht in dem als fachlich nötig geltenden Maße folgen und sich darin verständigen können.

Gleichzeitig wird befürchtet, die spezifischen Charakteristika der “Leichten Sprache”, etwa der (weitgehende) Verzicht auf das Präteritum und den Konjunktiv, genügten nicht fachlichen Anforderungen des historischen Denkens als eines auf die (proto-)sprachliche Konstruktion der vergangenen Gegenstände und die sprachliche Kommunikation darüber gerichteten, […]

Historical Thinking — Unnatural Act or Anthropological Necessity? A Comparison of Sam Wineburg’s and Jörn Rüsen’s Theories with an Effort to Integrate Them using the FUER-model

In his recent article on Historical Thinking not being about history1, Sam Wineburg focuses on young students’ (in-)abilities and lacking ideas about what information to look for and how to find it in order to contextualize historical narratives on the WorldWideWeb and to be able to judge on their perspective, the authors’ perspective and interest and therefore to evaluate the reliability of the narratives. Reading this interesting and engaged intervention triggered a memory of […]

Tagung “Sprachsensibler Geschichtsunterricht”: Tagungsbericht auf H-SOZ-U-KULT erschienen

Am 19. September haben wir hier eine KGD-Tagung zum “sprachsensiblen Geschichtsunterricht” zu Gast gehabt (siehe hier).

Dazu ist nun der Tagungsbericht von Christiane Eckerth und Mario Resch (beide Heidelberg) erschienen:

http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/tagungsberichte/id=6810

Fortgang der “Debatte” um die Fakten in der Geschichtsdidaktik

Die Debatte um “Fakten” in der Geschichtsdidaktik (vgl. Geschichte – Kompetenzen und/oder Fakten? Zu einigen aktuellen Zeitungsartikeln und zur Frage der Chronologie) geht weiter.

Thomas Sandkühler verweist nun auf Facebook auf einen (derzeit nur offline verfügbaren) Artikel in der ZEIT vom 3.11.2016: Bucher, Eva: “Der Untergang der Fakten”. In DIE ZEIT Nr. 46/2016 (3.11.2016), und beklagt, auch in der Geschichtsdidaktik stehe “das Gefühl wieder in hohem Kurs, wogegen “Fakten” als überlebter Positivismus abgetan” würden (https://www.facebook.com/thomas.sandkuhler.5/posts/705009552996862).

Meine Antwort darauf lautet: […]

Erster Beitrag zum Projekt HiTCH erschienen

Trautwein, Ulrich; Bertram, Christiane; Borries, Bodo von; Körber, Andreas; Schreiber, Waltraud; Schwan, Stephan et al. (2016): Entwicklung und Validierung eines historischen Kompetenztests zum Einsatz in Large-Scale-Assessments (HiTCH). In Bundesministerium für Bildung und Forschung (Ed.): Forschung in Ankopplung an Large-Scale Assessments. Bonn: Bundesministerium für Bildung und Forschung (Bildungsforschung, 44), pp. 97–120. [online: https://www.bmbf.de/pub/Bildungsforschung_Band_44.pdf#page=97] […]

Gruppenfoto des ProfaLe-Projekts

 

https://www.profale.uni-hamburg.de/team.html

 

Gemeinsame Erklärung des VHD und des VGD zum Schulfach Geschichte

Gemeinsame Erklärung des VHD und des VGD zum Schulfach Geschichte

 

Vgl. dazu auch hier auf diesem Blog:

 

Ankündigung

Körber, Andreas (2017): „Unbehagliche Übersetzungen? Eine deutsch(sprachig)e Perspektive.“ In: Waldis, Monika; Ziegler, Béatrice (2017 i.Dr., Hrsg.): Forschungswerkstatt Geschichtsdidaktik 15, Beiträge zur Tagung “geschichtsdidaktik empirisch 15”. Bern: h.e.p.-Verlag (Reihe Geschichtsdidaktik heute). […]

Promotionsprojekt von Annika Stork

Stork, Annika: Perspektivensensibilität innerhalb des Geschichtsunterrichts – Eine explorative Studie mittels funktional-linguistischer und geschichtsdidaktischer Kategorien

Die Untersuchung des Zusammenhangs von Sprache und historischem Lernen ist aktuell zu einem stark beachteten Forschungsfeld avanciert, dem es jedoch insbesondere im deutschsprachigen Raum noch an empirischen Untersuchungen mangelt. Dass insbesondere im Zuge der Debatten rund um Mehrsprachigkeit, Heterogenität und sprachsensiblen Unterricht, die Stimmen nach einer Erforschung des Zusammenhangs von Sprache und historischem Lernen lauter werden, liegt auf der Hand.

Bevor jedoch skizziert werden kann, wie ein sprachsensibler Geschichtsunterricht aussehen könnte, müssten zunächst fachspezifische Aspekte der historischen Kommunikation im Unterricht herausgearbeitet werden. […]