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Ankündigung

demnächst erscheint: Körber, Andreas (2016): „Unbehagliche Übersetzungen? Eine deutsch(sprachig)e Perspektive.“ In: Waldis, Monika; Ziegler, Béatrice (2016, Hrsg.): Forschungswerkstatt Geschichtsdidaktik 15, Beiträge zur Tagung “geschichtsdidaktik empirisch 15”. Bern: h.e.p.-Verlag (Reihe Geschichtsdidaktik heute).

Promotionsprojekt von Annika Stork

Stork, Annika: Perspektivensensibilität innerhalb des Geschichtsunterrichts – Eine explorative Studie mittels funktional-linguistischer und geschichtsdidaktischer Kategorien

Die Untersuchung des Zusammenhangs von Sprache und historischem Lernen ist aktuell zu einem stark beachteten Forschungsfeld avanciert, dem es jedoch insbesondere im deutschsprachigen Raum noch an empirischen Untersuchungen mangelt. Dass insbesondere im Zuge der Debatten rund um Mehrsprachigkeit, Heterogenität und sprachsensiblen Unterricht, die Stimmen nach einer Erforschung des Zusammenhangs von Sprache und historischem Lernen lauter werden, liegt auf der Hand.

Bevor jedoch skizziert werden kann, wie ein sprachsensibler Geschichtsunterricht aussehen könnte, müssten zunächst fachspezifische Aspekte der historischen Kommunikation im Unterricht herausgearbeitet werden. […]

Tagung “Sprachsensibler Geschichtsunterricht Von der geschichtsdidaktischen Theorie über die Empirie zur Unterrichtspraxis” in Hamburg

“Sprachsensibler Geschichtsunterricht — Von der geschichtsdidaktischen Theorie über die Empirie zur Unterrichtspraxis”. Hamburg, 19.9.2016 […]

Eine weitere Debatte über Geschichtsunterricht und Kompetenzorientierung auf Facebook

Die Beiträge zum Geschichtsunterricht in den Zeitungen werden häufiger — sicheres Zeichen, dass der Historikertag naht.

Gestern beklagte der Vorsitzende des Verbandes der Historiker und Historikerinnen Deutschlands, Martin Schulze-Wessel, in der FAZ den Zustand des Geschichtsunterrichts (siehe “Wie die Zeit aus der Geschichte verschwindet“ von Martin Schulze Wessel, FAZ v. 14.9.2016, S. N 4 — nun auch hier verfügbar). Heute antwortete darauf auf Facebook der Vorsitzende der Konferenz für Geschichtsdidaktik, Thomas Sandkühler, mit einer Replik, um deren Abdruck er die FAZ gebeten habe (https://www.facebook.com/thomas.sandkuhler.5/posts/675921962572288; auch hier: https://archivalia.hypotheses.org/59201). Ich habe (als Kommentar zu seiner Replik) ebenfalls dazu Stellung […]

Neuer Aufsatz von Bodo von Borries:Ästhetisches Vergnügen an und emotionale Verarbeitung von Historie. Ein vernachlässigtes Problem der geschichtsdidaktischen Kompetenzdebatte?

Borries, Bodo von (2016): Ästhetisches Vergnügen an und emotionale Verarbeitung von Historie. Ein vernachlässigtes Problem der geschichtsdidaktischen Kompetenzdebatte? In: Saskia Handro und Bernd Schönemann (Hg.): Aus der Geschichte lernen? Weiße Flecken der Kompetenzdebatte. Berlin: LIT (Geschichtskultur und historisches Lernen, Band 15), S. 53–76. […]

Geschichte – Kompetenzen und/oder Fakten? Zu einigen aktuellen Zeitungsartikeln und zur Frage der Chronologie

In den letzten Wochen und Monaten thematisierten – wie zuvor auch schon – anlässlich von Novellierungen der Lehrpläne für das Fach Geschichte in einigen deutschen Bundesländern, Artikel in verschiedenen überregionalen Tages- und Wochenzeitungen einen fachdidaktischen wie politischen Streit über Funktion, Ziel und Pragmatik dieses Faches. Ein wesentlicher Streitpunkt in dieser Debatte ist der Stellenwert von „Fakten“ im Geschichtsunterricht. Damit erweist sie sich als die Fortsetzung eines Dauerbrenners, der in vielfacher Form geführt wird, wobei sich als Grundlinie herausarbeiten lässt, dass die Verfechter eines „faktenorientierten“ Unterrichts jeweils gegen unterschiedliche moderne Konzeptionen und Innovationen des Geschichtsunterrichts stehen. Ihre Argumente bleiben dabei weitgehend […]

Ein interessanter Unterrichtsbericht: Philippe Weber: “Die Geschichte der Enzyklopädie weiterschreiben”

Einen wirklich interessanten und anspruchsvollen, dabei im sehr positiven Sinne kompetenzorientierten Unterricht (ohne die Kompetenzmodelle explizit zu nutzen) berichtet Philippe Weber im Blog des Arbeitskreises “Digitaler Wandel und Geschichtsdidaktik”: “Die Geschichte der Enzyklopädie weiterschreiben”.

Eine weitere Randbemerkung – Danke, Ranke!

Aus einer aktuellen Klausur zum Bachelor-Modul Geschichtsdidaktik:

Im Rahmen einer geforderten Erläuterung des Begriffs der “Triftigkeit” formuliert ein(e) Student(in):

“Der Anspruch an Geschichte ist, dass sie objektiv und ganzheitlich ist.”

Dass man statt “Objektivitäts-” besser “Geltungsanspruch” sagen müsste, sei nur nachrangig moniert. Dass Geschichte aber einen “Ganzheitlichkeits”-Anspruch hat, ist wohl einer populären, in der außerwissenschaftlichen (leider wohl nicht wirklich außerschulischen) Geschichtskultur verbreiteten naiven Vorstellung zu verdanken, derzufolge Geschichte noch immer mit “Vergangenheit” gleichgesetzt wird. Dass Geschichte gerade nicht “ganzheitlich” ist, sondern selektiv, partikular und perspektivisch, gehört gerade zu den Vorbedingungen der Prüfung ihres Geltungsanspruchs […]

Interessanter Beitrag von Sam Wineburg (2016): Warum es beim Historischen Denken nicht um Geschichte geht.

Sam Wineburg (Stanford University), Leiter der Stanford History Education Group, hat elektronisch einen Artikel veröffentlicht, der überschrieben ist mit “Why Historical Thinking is not about History“. Interessant und unbedingt lesenswert. Vgl. auch https://www.facebook.com/StanfordHistoryEducationGroup/posts/1232838216756064

History and Historical Education – a short reflection à propos an article by Stéphane Lévesque (2016)

In a recent article in the Australian History Teachers’ Journal “Agora“,1 the Canadian Professor in History Education, Stéphane Lévesque, addressed a question of two epistemologic stances towards the nature of history and their consequences for history teaching. One of these stances is by Michael Oakeshott. It reads:

“History is the past for the sake of the past. What the historian is interested in is a dead past; a past […]